2008

Also schreiben kann ich es schon mal, das Jahr 2008.
Meine besten Wünsche an euch für das neue Jahr. Startet gut hinein und feiert heute Abend schön!

Bis nächstes Jahr.

31. Dezember 2007 | Benedikt | Kommentare: (4)

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.
Bedanken möchte ich mich bei allen, die meinen Blog lesen und mit ihren netten Kommentaren oder E-Mails den Blog und meine Freude daran bereichern.

23. Dezember 2007 | Benedikt | Kommentare: (3)

“Wieso kann nicht immer Weihnachten sein”, fragte mich heute einer der Schüler und schaute mich dabei erwartungsvoll an, dass ich ihm eine zufriedenstellende Antwort gebe. “Weil es im Sommer nicht so schnell dunkel wird und dann die Lichter keine Wirkung hätten”, antwortete ich und ging nachdenklich in meine Pause.
Düfte, Weihnachtsmärkte, Buntes Treiben, Plätzchen,. Kälte, Schnee, Kaminabende, Geschichten, Lichter, Glühwein, Glück, Gemütlichkeit, Beisammensein. So vieles fällt einem ein, wenn man an die besinnliche Adventszeit denkt. Eine anhaltende Fröhlichkeit ist bei denen fest zu stellen, die nicht in Hektik geraten, die nicht wie wahnsinnig in die Läden laufen, weil Geschenke gekauft werden müssen. Die besinnliche Adventszeit ist eine Zeit, an der man umso mehr an seine Lieben denkt. Was man ihnen schenken könnte, was sie interessiert, was sie mögen.
Für Familien ist es eine intensive Zeit, weil man zusammen etwas vorbereitet, Plätzchen backt, auf den Weihnachtsmärkten auf und ab schlendert und mehr Zeit als gewöhnlich miteinander verbringt.
Die Weihnachtstage stellen dann den krönenden Abschluß dieser wunderbaren Zeit dar. Man isst leckere Dinge, man unterhält sich, lacht und ist vergnügt. Eine fast unbeschreibliche Stimmung ist es, wenn an Heiligabend die Geschenke auf dem Tisch vor dem hell leuchtenden Tannenbaum ausgebreitet sind, die große Krippe aufgebaut ist und es herrlich duftet.
Eine Stimmung, die man wirklich am liebsten das ganze Jahr spüren möchte.
Heute war der letzte Arbeitstag. Der Satz “Tschüß! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!” fiel oft. Wenn man sich im nächsten Jahr wieder sieht hängt man die Weihnachtsdekoration ab. Räumt sie in die Schränke und freut sich auf das nächste Mal. Leider räumt man damit auch die Stimmung wieder ein und verfolgt eine andere. Eine Alltägliche.
Schade, dass nicht immer Weihnachten ist.

21. Dezember 2007 | Gedanken | Kommentare: (0)

Ich höre Stimmen. Jeden Tag. Zur Beruhigung darf ich schon erwähnen, dass ich nicht an einer akuten Schizophrenie leide, in der Außerirdischen mir etwas mitteilen wollen und ich das Bindeglied zwischen ihnen und unserer Zivilisation bin.
Nein, das Phänomen der Stimmen ist für mich weitaus interessanter nur ist es so alltäglich, dass man ihm keine Beachtung mehr schenkt.
Bei der Arbeit prasseln täglich fast 100 verschiedene Stimmen auf mein Gehör ein. Die meisten sind Kinderstimmen. Wenig ausgeprägt aber oft schrill und laut, weil die Phase des Stimmbruchs noch nicht erreicht worden ist. Trotzdem ist jede anders.
Die Stimmen meiner Mitarbeiter sind ausgebildet. Sie sind fertig und ändern sich bis zum Lebensende nicht mehr allzu sehr.
Anhand der Stimme erkennt man den Menschen der hinter einem etwas spricht ohne ihn zu sehen. Jede Stimme hat etwas eigenes, persönliches.
Jedoch ist es der Klang einer Stimme, der mich schon mehrmals hat darüber nachdenken lassen.
Drei Arten von Stimmen sind es, die ich hauptsächlich vernehme. Diese unterscheiden sich dann weiter, wie bei einem Baumdiagramm.
Es gibt schräge, disharmonische Stimmen, denen man nicht lange zuhören kann. Entweder ist es die Tonlage, die zu hoch oder eindeutig zu tief für die jeweilige Person ist, oder ein mitschwingendes, nervtötendes Geräusch. Ein unangenehmes Krächzen. Eine schriller Beiton, bei dem man sich wünscht, dass diese Person einfach nur ist und schweigt. Ein Quietschen, ein Piepsen, wie bei einem Vogel und man wünscht sich, dass sich der Stimmbesitzer alsbald zu einer Stimmbandoperation entschließt.

Dann gibt es die normale, die Durchschnittsstimme. Nichts besonderes, nichts nerviges. Man kann sich mit der Person gut unterhalten, ohne das man Gefahr läuft einen bleibenden Tinnitus davon zu tragen. Trotzdem unterscheiden sich normale Stimmen auch untereinander. Mal tiefer, mal höher. Mal lauter, mal leiser. Meist passt die Stimme zu dem Menschen, oder der Mensch zur Stimme. Ein beleibter Mann darf einfach keine hohe Stimme haben. Sein Organ muss einfach dem eines Bären gleichen, oder er fällt schnell aus dem Schema heraus.

Die letzte, der drei Hauptgruppen ist die seltenste. Die schönen, angenehmen, betörenden Stimmen denen man sich gänzlich hingeben kann und stundenlang anhören kann. Wer mit einer solchen Stimme gesegnet ist darf sich glücklich schätzen. Aber auch hier gibt es kleine aber feine Unterschiede. Vor allem, was die Konzentration bei mir während des Gespräches betrifft.
Es gibt die klangvolle, ruhige Stimme die zum Zuhören und gebanntem Lauschen animiert. Es ist eine perfekte Stimme für Lehrer, Professoren und all diejenigen denen man stunden-, tage-, jahrlang zuhören muss. Es ist eine fesselnde Stimme, die dem Lauscher ein wohliges Gefühl vermittelt. Leider gibt es gerade in dieser Sparte nicht viele, die mit einer solchen Stimme ausgezeichnet sind. Der andere Ast des Klangbaumes bei dieser Gruppe ist die Stimme die man gerne hört. Bei der man dösen, einschlafen oder entspannt lauschen kann. Diese Stimme ist aus verständlichen Gründen weniger etwas für Lehrer, wobei sie eine wunderbare Entschuldigung bieten könnte.

Es kommt natürlich darauf an, wie die Stimme eingesetzt ist. Bei Erregung kann auch die schönste Stimme grell und unfriedlich wirken. Diesen Gemütszustand sollte man den ohnehin schon nervigen Stimmen überlassen.
Leider kommt die zuletzt genannte Gruppe zu wenig in dem alltäglichen Bereich vor.
Mein alter Mathematiklehrer hatte eine solche Stimme. Auch wenn ich häufig nicht viel von dem verstand, was der alte, weise Pauker dort auszudrücken versuchte, konnte ich ihm doch jede 45 Minuten gebannt lauschen, ohne das Bedürfnis zu spüren ihn mit meinen Meldungen zu unterbrechen. Eine weitere interessante Entdeckung konnte man dort machen. Es war leise. Zwar war der Lehrer eine ausgesprochene Authorität, aber nicht weil er mit harten Maßnahmen durchgriff, oder schnell laut wurde. Nein, ich glaube es geht den meisten Menschen so wie mir. Unbewusst genießt man diese Stimmen.

Die perfekte Stimme paart sich oft mit Sprachkünstlern. Der angenehme Ton wird nicht von idiotischen Füllwörtern, “ääs” und “äääähms” unterbrochen. Die fließt dahin, wie ein ruhiger Bach. Ein Plätschern in das man sich verlieren kann.

19. Dezember 2007 | Gedanken | Kommentare: (0)

Jeder Web 2.0 erprobte Nutzer des Internets hat schon einmal etwas von Digg, Yigg, del.icio.us, Mr. Wong & Co gehört.
Es sind die so genannten Social Bookmarking-Dienste, welche das Teilen der Lieblinks mit anderen Webusern ermöglichen.
Das Prinzip dieser Seiten ist immer gleich. Nach der Anmeldung hat man sein eigenen Profil und man kann Seiten, die man für interessant hält dort veröffentlichen. Diesen Link zur Seite wird dann mit allen anderen Mitgliedern geteilt. Auf einigen Plattformen ist es möglich diese Links dann auch noch zu bewerten und wenn sie von der breiten Masse als besonders wichtig angesehen werden, landet diese Seite auf der Startseite.

In einem Beitrag von Robert Basic ging es primär darum, warum Blogger und andere Seitenbetreiber keine Buttons dieser Seiten einbauen, um dem Leser die Chance zu geben schnell und bequem bei seinem Lieblingsdienst die Seite zu bookmarken.
Dazu schreibt er vollkommen richtig:
“Eigentlich ganz easy, ein del.icio.us-User braucht keinen Button, der hat seinen eigenen Bookmarking-Weg. Ebenso ein Digg/Yigg/Wong-User. ”

Durch diesen Beitrag angeregt stellt sich bei mir einmal mehr die Frage: Sind diese ganzen Dienste eigentlich sinnvoll?
Wenn eine Seite, ein Beitrag, oder ein Artikel interessant ist speicher ich ihn doch bequem in meinem persönlichen Lesezeichen des Browsers ab, um später auf ihn zugreifen zu können.
Ordnerstruktur und Schnellstartleisten machen die Bedienung sehr einfach und komfortabel. Wieso also den Umweg über eine Internetseite?
Es geht nicht schneller und es ist wesentlich unübersichtlicher, auch wenn man seine Tags akribisch setzt und alles versucht zu sortieren.
Der Vorteil soll dann wohl bei dem social liegen. Jeder darf meine Bookmarks sehen und mit benutzen. Zu Privates kann man dann verstecken.
Angemeldet bin ich bei einigen dieser Dienste. Jedoch muss ich sagen, dass ich noch nie die Bookmarks der Leute durch gegangen bin, auf der Suche nach tollen Seiten, Beiträgen oder Sonstigem. Mich würde mal interessieren, ob das überhaupt schon jemand mal gemacht hat? Ich möchte eigentlich auch gar nicht wissen, was Erna aus Timbuktu heute wieder Neues gelesen hat. Oder guckt man nur in den Lesezeichen seiner Freunde rein? Dann könnte man auch eben per Messenger den Link schicken, falls er so interessant ist, oder eben darüber bloggen.
Dazu gibt es dann yigg, digg etc., wo ab und zu ganz nette Links auf der Startseite zu finden sind. Doch bei diesen System gibt es zu viele schwarze Schafe, die nur ihren SEO-Kram im Kopf haben und diese Technik zweckentfremden.
Außerdem finde ich die dort ausgestellten Seiten auch in einigen Blogs wieder, die es nicht via Digg haben, wie man jetzt denken könnte.
Als Blogger kann ich sagen, dass ich alle wichtigen und lesenswerten Beiträge, die ich finde verlinke und in meinem Blog vorstelle. Also denke ich, dass das “sharen“ von Links durch die Blogs hindurch viel besser und schneller klappt und dazu noch viel sozialer ist.

8. Dezember 2007 | Generell | Kommentare: (7)