Zeit haben ist wirklich toll. Man kann sich denen Dingen des Lebens hingeben, die wirklich Spaß machen. Wenn das Puzzel fertig und das Zimmer aufgeräumt ist, kommt man ins Grübeln, was man sonst so machen könnte, wenn es draußen wie aus Eimern gießt.
Im Fernsehen kommen nur doofe Sachen und jeden Tag eine DVD gucken wird auch recht schnell öde. Bücher wären ein Thema, ja. Aber die sind besser Abends im Bett zu genießen.
Also was macht man an einem nasskalten Nachmittag?

Man baut den Amiga auf und zockt wunderbare Spiele. Die mit Flair. Die mit Stil. Die, ohne besonders tolle 3D-Grafik, wo auch der beste PC noch ruckelt.
Ist gerade kein Amiga zur Hand kauft man sich die AMIGA classix.

Controller

Die neusten Spiele kosten rund 50€. Hier halte ich für weniger Geld genau 201 Spiele in der Hand und noch einen Game-Controller.
Bin jetzt zu faul alle Spiele aufzuschreiben, die in dem Pack enthalten sind. Aber alleine für die Strategiespiele “Die Hanse” und “Der Patrizier” hat sich der Kauf gelohnt.
Mit 5 Jahren habe ich diese Spiele schon gespielt, wobei der Hauptanteil natürlich die Jump ‘n’ Run waren. Jetzt kann ich mit viel Spaß und Freude alle 200 Spiele durchspielen.
Und wenn ich dann doch mal Lust auf bessere Grafik habe werfe ich Tony Hawk rein.
Retro-Gaming ist toll. Man erinnert sich an die ersten Begegnungen mit einem Monitor aus dem Musik kam und man irgendwelche Männchen durch die Gegen laufen lassen konnte. Müsst ihr mal ausprobieren.

So, jetzt geh ich wieder zocken.

30. Januar 2008 | Benedikt | Kommentare: (3)

Ein lustiges Spiel. Leider habe ich die erste Halbzeit verpasst, um schon in der ersten Halbzeit zu starten.
Laut Kommentator liefert der BVB ein desolates Spiel. Viele Fehlpässe, keine Zuordnung und sonst auch schlecht.
Bremen ist super. Steht brilliant, hat eine super Abwehr, hat einen wunderbaren Sturm. Das Passspiel überzeugt und alles Andere auch.
So kann man denken, dass Dortmung mindestens mit 3 Toren hinten liegt. Aber falsch! Wir führen 1:0.
Ab dieser Halbzeit kommentier ich mal die lustigen Aussprüche des Kommentators. Und nebenbei noch das Spiel.

2.Halbzeit

29. Januar 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (3)

Lohnt es sich wohl schon eine Arche zu bauen?

21. Januar 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Hat Schreiben etwas mit Konzentration zu tun?

Über die Denkweite bin ich auf einen Schnellschreibtest gestoßen, bei dem ich direkt mitgemacht habe.
Jetzt hatte ich mal wieder etwas Langeweile und habe diesen Test erneut gestartet. Aber dieses Mal unter etwas anderen Bedingungen.
Während des Tests werden einem innerhalb einer Minute die bekanntesten Wörter der deutschen Sprache vorgegeben und man muss sie so schnell wie möglich fehlerfrei abtippen.

Ich weite diesen Test nun für mich folgendermaßen aus. Ich werde ihn drei Mal durchlaufen.
Es ist jetzt 23:33 Uhr und ich höre während des ersten Laufs Rockmusik. Schnell und laut.
Das Ergebnis:
„Du schreibst 390 Zeichen pro Minute. Du hast 64 korrekt geschriebene Wörter und du hast 3 falsch geschriebene Wörter. „

Jetzt wird die Musikart gewechselt. Von temporeich zur ruhiger, sanfter Musik. Das Ergebnis hier sieht so aus:
„Du schreibst 373 Zeichen pro Minute. Du hast 66 korrekt geschriebene Wörter und du hast 1 falsch geschriebene Wörter. „ Ja, der Grammatikfehler ist da wirklich!

21. Januar 2008 | Benedikt | Kommentare: (3)

Puzzel

Schnapp dir ‘n Puzzel.
Wer direkt errät, was das für ein Motiv wird bekommt eine FFFFOUND! Einladung. Sofern er daran interessiert ist. Die habe ich nämlich noch übrig. (Danke nochmal Philipp.)

19. Januar 2008 | Benedikt | Kommentare: (9)

Ich lese auch Bücher.

18. Januar 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Martin hat noch einmal über alles nachgedacht. Er will den anderen Blogger nicht so kampflos das Feld überlassen. Wieder durchsucht er die Top 100 der erfolgreichsten Blogs national und international, um ein Thema zu finden, was auch ihm entspricht.
Denn er hat trotz der herben Enttäuschung vom Turnhallenerlebnis eines gelernt: “Schreibe nur über die Themen, in denen du dich auskennst und magst.” Die vielen Bücher geben ihm das Gefühl nun sicherer mit der deutschen Sprache umgehen zu können. In der Schule hat er sich in Deutsch auch schon verbessert. Sein Satzbau ist strukturierter und seine Aufsätze besser zu lesen. Vorbei sind “Subjekt, Prädikat, Objekt”-Sätze. Martin hat nun auch was von Konjunktionen gehört und benutzt sie regelmäßig.
Im Feuilleton der Zeitung seines Vaters ist ihm ein Name aufgefallen, den er auch im Internet schon einmal gelesen hat. Martin überlegt: “Das ist einer, der es geschafft hat. Bloggt erfolgreich und schreibt sogar für so eine große Zeitung. Der verdient bestimmt reichlich Geld”.
Da Martin des Lesens mächtig ist und auch gerne mal etwas liest, nimmt er sich die zahlreichen Kommentare vor, um vielleicht so an eine Lösung zu kommen, ein guter Blogger zu werden.
Einer der Leser schreibt: “Ich kann es kaum glauben, wie man durch’s bloße herumnörgeln und kritisieren so viele Fans haben kann wie sie!”. Dieser Kommentar war ironisch gemeint, aber man kann von Martin nicht verlangen, dass er dies versteht.
Unser lieber Freund denkt nun laut nach: “Mama sagt immer, dass ich eines gut kann: Herumnörgeln. Wieso sollte ich also nicht auch öffentlich über Dinge schreiben, die mir nicht gefallen? Ich schaue einfach einmal die Tagesschau und nehme mir dort ein Thema heraus und kritisiere den Standpunkt der Massen. Dagegen sein ist immer gut. Vielleicht dieses Rassismus-Ding. Zwar stören mich auch manchmal einige Ausländer in der Schule, wenn sie mir meine Zigaretten wegnehmen, oder sie mit den Worten “Scheiß Deutsche” einen meiner Mitschüler verhauen, aber sie werden einfach nur falsch verstanden. Da ist die Politik dran Schuld.” Martin ist in voller Fahrt. Der erster Artikel seines neuen Blogs. Das Hintergrundwissen und nötige Argumentationsstruktur sind zwar sehr wackelig und teilweise nicht vorhanden, doch kommt am Ende seiner Schreibwut ein zweiseitiger Artikel über Ausländerfeindlichkeit in Deutschland heraus. Politisch will Martin sich jetzt sehr weit links orientieren. Zwar muss er dazu noch die Parteiprogramme von denen lesen, aber dann weiß er Bescheid.
Sein Text ist als Geschichte geschrieben. Eine beleuchtet die Situation eines Ausländern, der nach Martins Meinung, eine schwere Zeit in Deutschland hat, woran die aktuelle Regierung Schuld ist.
Nachdem er seinen Text noch einmal gelesen hat kommen ihm schon die nächsten Beiträge in den Sinn. “Kritik an der bestehenden Regierung” “Warum verteidigen wir das Grundgesetz in Deutschland?” “Warum alle Rechten doof sind.”
“Immer dort wo es weh tut. Da muss ich ran. Skandale, die keine Sau interessieren. Man muss sie nur richtig formulieren können, dann wird das was. Fehler der Großen aufdecken. Das ist es, was ich jetzt machen muss.”
, sagt sich Martin freudig und ist schon dabei einen Titel für sein neues Blog zu formulieren. “criticizer!” Ein toller Titel.
Der Webspace ist noch in Martins Besitzt und die Domain schnell bestellt. Wordpress ist schon soweit konfiguriert und ein seriöses Theme installiert. “Das muss, wenn man jetzt ganz ernst sein will”, findet Martin.
Nach 24 Stunden ist sein erster Beitrag veröffentlicht. Friedlich legt sich Martin in sein Bett und kann den nächsten Morgen und die damit verbundenen Glückwünsche zu seinem neuen, großartigen Blog kaum abwarten.

17. Januar 2008 | Gedanken | Kommentare: (1)

Als Martin wieder vor dem PC saß und Bilder toller Künstler suchte, weil er mit den 250 neuen Beiträgen seiner abonnierten Blogs schon fertig war, kam gewisser Wehmut auf.
“Wieso können alle etwas schreiben, malen oder vor sich hin brabbeln? Nur ich habe nie Ideen, bin immer festgefahren in meinen Gedanken -sofern ich denn mal welche habe- und kann den schönen, so aufwendig gestalteten Blog, nicht füllen?”, fragte er sich.
Nun kann ich als auktorialer Erzähler beiläufig erwähnen, dass 249 dieser 250 Blogeinträge Unsinn, Schwachsinn oder Irrsinn war, doch Martin will unbedingt einen Artikel verfassen.
“Eine private Story kommt doch immer gut an”, denkt er sich und geht hinaus, um sich inspirieren zu lassen.
Ideenlos sucht er verschiedene belebte Orte ab, an denen sich ein lustiges oder tragisches Schauspiel zutragen könnte. Nachdem der Supermarkt nichts, außer einer Oma die die geforderten 20€ in 10-Cent Stücken bezahlt hatte, für seine Inspiriration beitragen konnte ging er durch den Park. Aber bei diesem regnerischen Wetter werden auch die Photos nicht gut und er schlendert enttäuscht weiter.
“Sport!”, denkt er sich. “Da ist doch immer was los.” Also rennt er zur Sporthalle seines Dorfes, um die Lage zu checken. “Mensch, klasse! Ist ja viel los hier.”, spricht er sich leise, in einem leicht ironischen Ton zu.
Und in der Tat. Außer einer Gruppe von fünf Leuten herrscht eine gähnende Leere in der Halle.
Er will schon wieder gehen, wo einer der Jungen plötzlich ruft: “Überhaupt nicht! Wordpress rult” “Wordpress? Rult?”, wiederholt Martin erfreut. “Blogger. Hier. In meinem Dorf.” Martin rast auf die Fünf zu und stellt sich vor. Macht direkt Werbung für seinen Blog. Vielleicht hat ihn ja schon mal einer gelesen. Nein. Niemand. Aber das macht unserem Helden auch nichts. Er hat Leute gefunden mit denen er reden kann. Über die ganzen technischen Dinge, die er seiner Mutter zwar immer zu erklären versucht, sie jedoch jedes Mal nach zehn Minuten mit den Worten: “Ich schreibe lieber Tagebuch”, abwinkt. Die Gruppe bittet ihn seine Erfahrungen mit diversen Plugins, seine HTML-Kenntnisse und sein grafisches Talent darzulegen. Martin tut dies gern.

15. Januar 2008 | Gedanken | Kommentare: (2)

Ich benutze immer morgens Elmex. Ist das wohl gefährlich? Ich benutzte sie nämlich manchmal auch noch Abends.

15. Januar 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Über twitter habe ich von einem lustigen Spiel erfahren. Auf Delphine Hauen wurde es vorgestellt. Die Cover anderer Teilnehmer kann man dort auch betrachten.

CD-Cover

Die Regeln:

Bei wiki hatte ich Lucilius. Das Zitat kommt von Anne Frank und das schöne Bild von flickr.

13. Januar 2008 | Generell | Kommentare: (6)