Morgen am 1.April reise ich dann mal ab. Zur re:publica. Und das ist kein Scherz.
Ich wünsche euch eine schöne Woche. Einige werde ich dann ja auch mal sehen.
Ein paar Fotos werden dann folgen.

31. März 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Google guerrillaiert ihre Videoplattform in Berlin. Ich finde das ganz nett.
Hat das jemand mitbekommen?

28. März 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Glaskugel

“Licht aus Spot an”, diesen Spruch, dieses Erlebnis, hatte Herr Winkel schon oft in seinem Leben. Früher als Alleinunterhalter in vielen Bars und kleinen Clubs. Später eroberte er mit Büro am Strand die Charts und brachte tausende Teenager zur Extase. Man feiert ihn, weil er so nahbar ist. Viele seiner Fans kennen ihn seitdem er das erste Wort in seinen Weblog getippt hat. Sein Fangemeinschaft vergrößerte sich mit dem ersten Video. Selbst viele Prominente befanden sich zu diese Zeit schon unter seinen Anhängern.
Dann die erste veröffentlichte Single. Jeder wollte sie und jeder bekam sie. Ein Leben bestimmt aus Musik und Entertainment. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die großen der Film- und Musikbranche anklopften.
Sein eigenen Plattenlabel boomt und die Künstler, die bei ihm unter Vertrag stehen sind allesamt höchst erfolgreich. Die Auftritte in diversen Talkshows haben auch dem letzten Zweifler gezeigt, dass dieser charismatische Mann kein bloßer Poser, kein Wanker ist. Er ist sich seit seinem ersten öffentlichen Auftritt treu geblieben und dafür lieben ihn seine Fans. Seitdem er sich ab und zu mal bei den HSV-Profis zeigt gewinnen diese regelmäßig die Meisterschaft und andere Pokale. Alles was MC Winkel anfasst wird zu Gold.
Aber auch ein solch gefeierter und berühmter Mensch hat einen Traum. Diesen kann man sich nicht mit Geld kaufen und auch nicht mit all den Grammys oder Echos, die er während seiner brillianten Karriere bekommen hat, bezahlen. Eine Sendung moderieren, die über die Jahre an Wert verloren hat. Sie mit neuem, frischen Wind wiederbeleben. Die Quote wieder in die zig Millionen führen, war sein Ziel.
Nun steht er hinter der Bühne von „Wetten, dass..”. In einem weißen Anzug und schwarzer Krawatte. Alles sitzt perfekt. In wenigen Minuten ist der Spot auf ihn gerichtet. Der Mann der neuen Holstenkampagne scheint ein wenig nervös, aber konzentriert. Es wird seine erste Show als Moderator dieser ruhmreichen Sendung. Damit erfüllt sich ein Lebenstraum für Herrn Winkel.

Herr Winkel, ich möchte Sie gar nicht lange in ihrer Konzentration stören. Deshalb stelle ich Ihnen nur eine Frage: Wenn Sie auf Ihre lange Karriere im Rampenlicht dieser Welt zurückschauen, was war ihr schönstes, skurrilstes oder angsteinflößendes Erlebnis?

MC Winkel:

Da gibt es zu jedem Adjektiv eine Antwort: das schönste Erlebnis war das Exklusiv-Interview mit Barack Obama, nach der gewonnenen US-Präsidentschaftswahl Ende 2008. Ich erinnere mich noch genau, als er mir in meiner Late-Night-Show gestand, dass whudat.de immer schon die Quelle all seiner Inspirationen gewesen ist. Das Skurrilste war wohl Uli Hoeneß’ Geständnis 2011, als er bekanntgab, eigentlich Helga Feddersen zu sein und erst nach der Geschlechtsumwandlung ein böser Mensch wurde. Und die angsteinflößendste Tatsache ist eigentlich, dass ich heute immer noch so aussehe wie 25; muss am Holsten liegen!

Ich danke MC Winkel dafür, dass er als erster Mensch für ein solch visionäres Gespräch bereit war. Und meiner Urgroßmutter, die mir die Glaskugel vermacht hat, ohne die das niemals möglich gewesen wäre.

22. März 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Wieso hilft Peter Zwegat dem Franjo Pooth eigentlich nicht?

Manchmal möchte ich wirklich gerne etwas sagen, tue es aber nicht,weil ich weiß, was das dann für Konsequenzen hätte und das diese nicht unbedingt angenehm für mich oder meine Mitmenschen sind. Ich verbiete mir also quasi selber den Mund, um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Um es einfacher zu haben oder es nicht zu kompliziert zu machen. Obwohl ich genau weiß, dass es richtig und an der Zeit wäre, etwas zu sagen. Ich lasse es aber sein, weil ich oft auch weiß “Das bringt sowieso nichts.” Mittlerweile ist es mir zwar recht egal, was dann für Konflikte oder Unannehmlichkeiten auf mich zukommen und ich sage oft, wenn mir etwas nicht passt. Doch manchmal erwische ich mich noch dabei,wie ich eigentlich grade etwas sagen will und es dann doch lasse und lieber still bin. Meist, um des lieben Friedens Willen. Im Nachhinein ärgert mich das dann. Und es stellt sich mir die Frage, ob das so gut ist, wenn man einfach so oft den Mund hält?
Ich denke, dass ist bei vielen Menschen so. Viele Menschen würden bestimmt gerne etwas sagen, tun es aber nicht. Sie sind einfach zu bequem, um sich Konflikten oder Unannehmlichkeiten zu stellen. Und sie haben Angst. Angst, mal gegen den Strom zu schwimmen. Angst, mal ihre Meinung klar zu vertreten. Angst, etwas zu verändern. Nicht die ganze Welt,vielleicht auch nur etwas kleines, persönliches.
Aber auch wenn uns etwas eigentlich stört oder gar nicht passt, sind wir oft lieber still.
Zum Glück gibt es auch die Menschen unter uns, die noch nie still waren, immer das gesagt haben, was sie gestört hat, immer das gesagt haben, was sie dachten. Sie haben deshalb bestimmt öfter mit Konflikten und Unannehmlichkeiten zu kämpfen. Und sie verändern auch sicherlich nicht immer etwas. Aber zumindest haben sie ohne Kompromisse ihre Meinung vertreten und das fühlt sich auch schon gut an.
Vielleicht sollten die Menschen öfter so sein und einfach mal den Mund aufmachen. Viele würden bestimmt staunen, was man damit erreichen kann, wenn es auch nur in seiner persönlichen Umwelt ist.

20. März 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Mein SingStar hat mit aber gesagt, dass ich ein absolutes Sternchen bin!
SingStar? Das ist ein absolutes No Go! *Fingerschnips*

Nr.11 steht hier unter meinem Schreibtisch und hat den fantastischen Namen “PC”.

Beim Einschlafen kommen einem die besten Ideen. So oder so ähnlich hat es bestimmt schon einmal ein schlauer Mensch formuliert. Und es stimmt. Wenn man sich abends in seine Koje wirft und gemütlich einschlummern möchte, kommen einem die verschiedensten Gedanken in den Kopf. Man reflektiert den Tag und seine Ereignisse. Überlegt was für den nächsten Tag so ansteht. Aber man denkt auch über größere Probleme und Dinge nach, die einen selbst, oder seine Umwelt betreffen.
Dies ist ganz normal, denn eigentlich macht sich jeder Mensch so seine Gedanken. Auch bei mir.
Nun habe ich aber gestern Nacht etwas entdeckt, was mir schon häufiger aufgefallen ist.
Auf der rechten Seite denke ich über andere Dinge nach, als auf der linken. Und auf dem Rücken sind die Gedanken noch ganz andere. Zu der Bauchposition kann ich nichts sagen, da ich auf dem Bauch nicht einschlafen kann, aber ich vermute stark, dass auch hier die Gedanken wieder ganz andere sind.
Man kann zwar im Drehen einen Gedanken hinüberretten und auch auf der anderen Seite weiterdenken, jedoch weicht man schnell von eigentlichen Gedankengang ab.
Oder ist das etwa gar nicht bei jedem so? Ich wüsste gerne, wieso das so ist.

13. März 2008 | Gedanken | Kommentare: (1)

Jeden Tag um 12 Uhr läuft auf RTL das Mittagsjournal Punkt 12. Früher eine Stunde lang, jetzt schon zwei. Anscheinend gibt es jetzt noch mehr zu erzählen, was die Menschheit unbedingt erfahren muss! Oder irgendeine von diesen dämlichen anspruchsvollen Talkshows wurde abgesetzt und deshalb muss Katja Burkard nun zwei Stunden ran.
Naja, auf jeden Fall wurde mir gestern noch die Frage gestellt, warum im Fernsehen fast nur noch Unsinn läuft. “Weil die Menschen das Wort Anspruch nicht mehr kennen (wollen).” war meine Antwort auf diese Frage.
Auf jeden Fall habe ich mir gedacht, dass ich in Zukunft mal ein paar Sendungen etwas genauer unter die Lupe nehmen werde, um zu sehen, was sie so hergeben. Vielleicht stimmt es ja doch nicht, dass im Fernsehen fast nur noch Unsinn läuft…

Angefangen bin ich heute also mit Punkt 12. Ich habe mir die komplette Sendung plus Werbung (!) angeschaut.
Am Anfang ging es noch ganz gut los. Katja erzählte was von Sigmar Gabriel, der mal eben für 50.000 € Steuergelder von Malle nach Berlin und zurück mit der Luftwaffe geflogen ist. Ja, so teuer ist ein spontaner Flug mit der Luftwaffe. Wie schön, dass wir Steuerzahler ihn bezahlen dürfen! Dann ging es noch um einen betrunkenen Autofahrer, der drei Menschen in den Tod gerissen hat, das Wetter und ein kleines Mädchen, welches an Epilepsie leidet. Alles also noch recht interessante Themen.
Aber dann! Es waren grade mal 20 Minuten der Sendung vorbei und auf einen Schlag sank das Niveau rapide ab. Als ob jemand aus der Regie gebrülllt hätte “20 Minuten Anspruch reicht! Holt den Klatsch, Tratsch und Trash raus! ” Fortan ging es dann um einen 14-jährigen Kleinkriminellen, eine Bedienung, die als Trinkgeld ein Pferd geschenkt bekommen hatte und Computeransagen. Das mit den Computeransagen war aber noch recht lustig muss ich sagen, da die Menschen wirklich herrlich dumme Gesichter gezogen haben, nachdem der Mann am Gemüsestand zum fünften mal gesagt hat “Möchten Sie Bananen? Sagen Sie Bananen!”.

12. März 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Jeder Biss muss angestrengt und mit verzogener Miene heruntergewürgt werden. Beim Schlucken wird man fast so wild, wie das Mädchen aus dem Exorzisten. Man windet sich hin und her. Jeder Luftzug wird zur Qual. Man will schreien, kann es aber nicht, weil jeder Laut den man von sich geben möchte zu große Schmerzen bedeutet. Trinken soll helfen. Aber wie soll man trinken, wenn dies bedeutet, dass man die Flüssigkeit an dieser einen Stelle vorbeiführen muss, die einem den Morgen vermiest.
Diese Stelle ist nutzlos. Sinnlos. Die einzige Aufgabe die sie hat ist, dass sie anschwillt, dick und feuerrot wird. Gestern war doch noch nichts zu sehen. Dabei war ich den ganzen Tag im warmen Haus. Habe mich nicht unterkühlt.
Also wie zum Teufel kommen meine beschissenen Mandeln darauf plötzlich und unerwartet so dick zu sein. Macht Spaß jeden Monat einmal das sinnfreie Dasein im Mund zu nutzen, um dem Besitzer mal schöne Schmerzen zu bereiten.
Macht es doch so wie der Blinddarm. Der meldet sich nicht. Liegt irgendwo gemütlich in meinem Bauch herum und sagt nichts. Wenn er sich meldet, wird er herausgenommen und das Problem ist gelöst. Und wenn ihr weiterhin meint, mich dauernd ärgern zu müssen kommt ihr auch ganz schnell raus.

10. März 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)