“Guck mal! Ich kann das Lenkrad mit meinen Händen bewegen.”

27. Juni 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

“Welche Folge isn das heute?”
“Die Folge in der Dr. House humpelt”

Total verstaubt waren die 5 CDs “Bildung – Alles, was man wissen muss”.
Bin mit einem Tuch vorsichtig darüber gegangen.

Die besten Einfälle hat man meist beim Essen. Ich zumindest. Ich glaube, dass da irgendwelche tollen Stoffe im Gehirn freigesetzt werden, die einem das Denken erleichtern.
Gestern Abend saß ich mit ein paar Lutschbonbons gemütlich vor dem Fernseher. Nach und nach stopfte ich mir die leckeren Teile genüsslich in den Mund. Ebenso tat es ein Freund von mir. Ich beobachtete nicht mehr länger das unterhaltsame Fußballspiel, sondern nur noch das Lutsch- bzw. Kauverhalten der Menschen beim Bonbonessen.

Es gibt drei Kategorien:

Der Aggressor:
Er lutscht das Bonbon nur so lange, bis er es endlich durchbeißen und so schnell wie möglich hinunter schlingen kann. Dieser Typ hält nicht viel vom langen Genuss. Er geht die Dinge schnell an, bearbeitet sie fix und will alles schnellstmöglich abschließen. Quantität geht hier vor Qualität. Lieber zehn Dinge auf einmal angehen und direkt zermalmen, als sich auf eine Sache zu konzentrieren und sie bestmöglich zu Ende zu bringen.
Der Aggressor geht jedoch unbeirrt seinen Weg und lässt sich von nichts und niemandem aufhalten.

Der Unentschlossene:
Dieser Esstyp weiß nicht genau, wie er an die Sache herangehen soll. Zunächst lutscht er das Bonbon, dann will er zerbeißen, entscheidet sich dann aber schnell wieder anders und lutscht letztendlich die vielen Einzelteile im Mund auf.
Dieser Mensch schaut sich zunächst das Problem an und geht behutsam an die Sache heran. Doch hat er nicht sehr viel Ausdauer und bei der ersten Schwierigkeit fängt er an, seine klare Linie zu verlassen. Er ist öfter unausgeglichen und weiß nicht recht, wie es weitergehen soll. Findet er jedoch eine Lösung (diese darf auch von anderen Personen stammen) und auf seine Bahn zurück, behandelt er das Problem bis zum Schluss.

Der Genussmensch:
Der Genussmensch schaut erst einmal stundenlang in die Bonbontüte, um auch wirklich sicher zu gehen, dass er ein Bonbon erwischt, dass seinen Vorstellungen entspricht. Hat er das gewünschte Exemplar gefunden steckt er es sich langsam in den Mund und beginnt darauf herum zu lutschen. Sinnlich fährt er mit seiner Zunge über die Köstlichkeit und ist nun minutenlang mit sich und dem Bonbon beschäftigt. So macht er es mit allen Dingen. Er wählt weise, macht sich vorher einen Plan und fängt dann an, das Problem zu beheben. Er arbeitet konzentriert und genau. Wobei er immer etwas mehr Zeit braucht als seine Mitstreiter. Doch das Ergebnis ist das Beste. Der Genussmensch lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und verliert nie den Faden.

18. Juni 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Gestern Nacht um 4 Uhr. Ich wollte wie gewöhnlich schlafen. Was soll man auch sonst tun, mitten in der Nacht?
Aber ich konnte nicht ..

Dies ist ein authentische, nicht bearbeitete, angsterfüllte Aufnahme

17. Juni 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Es muss nicht immer Berlin, Hamburg oder München sein.

Hier ist es auch ganz schön.

15. Juni 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

“Rap braucht Abitur”. Gnhihihihi.. Aber wenn man Abi hat, merkt man dann nicht, dass Rap.. hm egal..

abgelegt unter: kultureller Niedergang

Es gibt Menschen, ja, die haben es sich angeeignet, ja, an irgendwelchen Stellen im Satz oder am Satzende, ja, immer ein völlig unangebrachtes, ja, anzustellen. Ja.
Wenn ich diesen Menschen etwas länger zuhören muss, dann kann ich ihren Worten nie ganz folgen. Ich überlege nach dem ersten “Ja”, was mir das nun sagen sollte. Sollte es etwas verdeutlichen? War es eine Aufforderung auch “ja” oder “nein” zu sagen? Bin ich noch bei dieser Überlegung hat mein Gegenüber seinen Gedankengang zu Ende gebracht.
Inzwischen bin ich dahintergekommen, dass das kleine Wörtchen “ja”, die großen Idiotenfüllwörter wie zum Beispiel: “halt”, “irgendwie”, “so”, “im Prinzip” oder “sozusagen” abgelöst hat. So zumindest meine Vermutung. Stattdessen sagt man jetzt nur noch “ja”.
Kann mir mal einer erklären, was das soll? Wozu benutzt man denn dieses Wort. “Ja” sagt man wenn eine Frage gestellt bekommt, auf man nur mit “ja” oder “nein” antworten kann.
Doch wenn einer anfängt und mir etwas erklären möchte und es auf diese Art und Weise tut: “Also, es läuft folgendermaßen ab, ja. Die Gleichungen X und Y sind unterschiedlich, ja.”, dann kann ich dieser Person doch nicht ernst nehmen. Kann der seine Sätze denn vorher nicht so sortieren, so dass er ein paar Minuten flüssig und ohne dumme Zwischenworte oder “Ähms, Erms, oder Eees” auskommt?

12. Juni 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Viele Menschen wissen ja jetzt erst, in welchem Land sie sich eigentlich befinden.

So schnell kann es gehen und man vergisst, wann mann angefangen hat seine Worte und Gedanken für alle sichtbar ins das weltweite Netz zu stellen. Am 28. Mai 2006 hatte ich die Idee diesen Blog für persönliche Dinge zu nutzen. Und dies habe ich bis heute getan. Der Inhalt, der Schreibstil, das Aussehen und auch mein Leben hat sich bis dahin etwas geändert.
Ich schreibe nichts mehr über XHTML, Webdesign oder dieses ganze Codingzeugs. Ich habe mich noch vor ein paar Tagen gefragt, wo XHTML eigentlich hin ist. Als ich anfing zu bloggen, kam man kaum an einem Blog vorbei, indem nicht das wunderbare barrierefreie Web proklamiert wurde. Es ist wohl zu einem Standard geworden und es lohnt auch nicht mehr, darüber viele Worte zu verlieren. Es gibt auch keine Berichte aus der Schule mehr. Wie auch..
Meine Schreiben und Denken hat sich in den letzten zwei Jahren auch geändert. Damals war ich Schüler und das Abitur lag in weiter Ferne. Jetzt habe ich dieses schon ein Jahr lang in der Tasche, der Zivildienst ist beendet und ich bereite mich auf mein Studium in diesem Winter vor.
So schnell kann das gehen.
Das Blog macht mir nach wie vor sehr viel Spaß. Nicht nur weil man die Möglichkeit hat jeden Rotz der einem durch’s Gehirn geht in die Weite zu brüllen, sondern auch, weil man viele Menschen durch dieses Medium kennen lernt.
Mit vielen meiner Stammleser habe ich regen E-Mail Kontakt. Ich habe viele interessante Leute getroffen. Nicht zuletzt hat mich das Bloggen bis nach Berlin zur re:publica und wiederum zu Menschen gebracht, die ich sonst niemals getroffen hätte.
Obwohl es auch Momente gab bei denen man am liebsten alles hätte löschen und den Laden dicht machen wollen, bin ich froh, dass ich dieses Blog vor zwei Jahren in’s Leben gerufen habe.
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken. Für die vielen Zusprüche, Anregungen und Danksagungen wegen meiner kostenlosen Dinge, die ich von Zeit zu Zeit unter das Volk werfe.
Bloggen ist ein netter Zeitvertreib, den ich noch etwas länger betreiben möchte. Ich hoffe, dass ihr dem Blog gewogen bleibt.

Herzlichst,
Benedikt Rieke-Benninghaus

4. Juni 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)