und um einige Erfahrungen reicher:

  • vor der Fahrt sollte man die Autobatterie prüfen lassen
  • die Belgier können sich nicht in die richtige Spur einfädeln
  • Kaufland ist nirgendwo und überall
  • mit Wandfarbe lassen sich noch andere unsinnige Dinge veranstalten
  • zu lange Schrauben passen auch nach dem Ausprobieren nicht in ein zu kurzes Brett
  • Guinness ist ein gutes Getränk
  • Thermen und Dampfbäder sind wunderbare Orte
22. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Adios!

Hey, ich habe in drei Monaten Geburtstag!

16. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Dieser Beitrag ist jetzt wirklich mal erschütternd. Er hat mir die Augen geöffnet. Ich wusste schon vorher, dass die Onlineportale irgendetwas im Schilde führen. Dank dieser journalistischen Meisterleistung bin ich endlich schlauer.
Weltbewegend und entlarvend.
Rätselbücher sind auch nur erfunden, damit die Kugelschreibermine schnell zur Neige geht. Da steckt die große Kulliindustriere dahinter.

Banklos, rastlos, hektisch, aufgewühlt, desorientiert, schlapp. Um nur einige Zustandsbeschreibungen der vorübergehenden Menschen zu notieren. Sie sind in ständiger Bewegung. Sie halten sich an ihrem Coffee-to-go fest, um an irgendetwas Halt zu suchen.
Verwirrt und ohne Ruhe laufen sie pausenlos von einem Geschäft zum anderen. Von einer Attraktion zur nächsten. An keinem Ort können sich die müden Geschäftsleute, die interessierten Touristen, oder die müden Großmütter ausruhen, denn es fehlt etwas.
Deshalb bitte ich: Für mehr Gemütlichkeit, für mehr Ruhe, für mehr Ausgleich, für weniger müde Knochen, für mehr Aussicht…
Und möchte doch nur:mehr Bänke.

Bank

Eine Aufforderung an alle, die wieder mehr Gelassenheit in ihr Leben bringen möchten. Fordert mehr Bänke in der Einkaufspassage, am Flughafen, am See, an der Straße, am Kiosk um die Ecke. Einfach überall. Für mehr Lebensqualität. Für mehr Gemütlichkeit.

15. Juli 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Und wenn einer wieder anfängt, dann stimmen gleich andere mit ein.
Ich verweise einmal mehr auf die Lektüre dieser hervorragenden Seite.

Es wäre in Ordnung, wenn Dawkins die Gottesvorstellung des Alten Testamentes als primitiv ablehnt. Aber diese Vokabel benutzt er nicht, sondern bezeichnet Gott als „die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur” (S. 45). Nun, unangenehm ist subjektiv und unterschreitet die Grenze einer objektiven Abhandlung. Aber es geht noch weiter: Jahwe sei „eifersüchtig – und noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger, ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.” (S. 45) Ist (z.B.) eklig eine Vokabel der Biologie? Der Philosophie? Oder der Demagogie?

Wer so schreibt, gesteht ein, dass er seinen Argumenten allein nicht traut. Er will die Leser und Zuhörer auf seine Seite ziehen (vielleicht sogar prügeln?). Nicht überzeugen.

14. Juli 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Da lag ich also in meinem Bett, wusste, dass ich schlafen sollte, weil ich morgen nach Amsterdam fahre. Aber wie es mein Körper so wollte, sollte ich erst Stunden später einschlafen, um dann nach viert Stunden wieder auf zu stehen, und um fünf Uhr die Reise nach Amsterdam anzutreten.
Die Fahrt auf der Autobahn klammere ich aus dem kleinen Reisebericht mal aus. Was soll man darüber auch groß berichten? Es geht immer geradeaus und irgendwann ist man plötzlich in den Niederlanden und noch etwas weiter ist man dann in Amsterdam.
Wobei es vorher nach Schiphol zur Verabschiedung ging. Wahnsinnig großer Flughafen mit Parkdecks, die Windmolen heißen, in denen viele Vögel fliegen.
Nachdem man sich aus dem Gewirr wieder entwirrt hatte ging es weiter nach Amsterdam. Das Auto lässt man hier besser etwas außerhalb stehen und fährt mit der S-Bahn weiter. Macht Sinn, macht Spaß und spart Nerven.
Kurz einflechten darf man den typischen Postkartenspruch: Hier scheint die Sonne bei ca. 20°. Da hatten wir wirklich Glück gehabt.

Darth Vader

Was macht man als erstes in einer fremden Stadt? Richtig! Essen. Leider begegnen einem beim Essen die Ratten der Lüfte, was den Appetit etwas weniger groß sein lässt. Tauben draußen und ich drinnen: kein Problem. Ich draußen und Tauben drinnen: auch kein Problem. Aber ich zusammen mit Tauben, drinnen wie draußen: größeres Problem.
Da standen wir dann auf dem Magna Plaza und bestaunten die Bauwerke. Da gibt es diverse Paläste. Große Paläste. Und Darth Vader.
Darth Vader ist aber eine kommerzgeile Sau, die sich nicht gerne in Lichtschwertpose fotographieren lässt, solange man nicht einen gewissen Geldbetrag in seine ganz unstylische Dose geworfen hatte.

Wir sind jung, wir wollen natürlich zu Madame Tussauds. Ganz ohne Hitler, aber mit vielen anderen bekannten Wachsgesichtern. Ich war da vor langer Zeit schon einmal. Damals war ich bestimmt genauso begeistert und erstaunt über diese Figuren wie heute. Es ist unglaublich wie viele Details diese Figuren aufweisen und wie unglaublich realistisch sie wirken. „Geh da mal weg. Da will einer ein Foto von der Mona Lisa machen!“ „Oh, ja!“ – nichts passiert – „Depp! Das ist ‘ne Wachsfigur.“

12. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

wenn man dann das Angebot bekommt einen Tag nach Amsterdam zu fahren, muss man einfach Prioritäten setzen und jetzt ins Bett gehen, weil man ja morgen schon mitten in der Nacht losfährt.
Aber dafür folgt auch ein kleiner Reisebericht. Mit Bildern.

10. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Wenn man zur Zeit seinen Kopf aus der Haustür streckt riecht es nach Sommer. Der Duft der blühenden Rosen ist angenehm. Das frisch gemähte Gras hat eine gar würzige Duftmarke zurückgelassen. Die Menschen aus dem Freibad riechen nach Chlor und am Abend, wenn die schwarzen Wolken den Himmeln verdunkeln, riecht es schwer nach einem Gewitter.
Dann begibt man sich wieder in das Haus. In seine gewohnte Umgebung und ist unberührt von der sensationellen Dunstwolke, die sich draußen vorrüberschiebt.
Im Haus arbeitet und spielt mit allerlei Gerät. Sie sind geruchslos. Denkt man zumindest.
Es gibt Stifte die nach Obst riechen, Bücher die wie „neu“ riechen und viele Gegenstände, die nach China riechen.
China ist ein Geruch, den man erst nicht zuordnen kann, ihn aber eigentlich immer und überall erriechen kann. Es handelt sich nicht um Reis oder gebratene Ente, sondern um diesen plastikindustiekohlenstoffneutral-Geruch, den man erschnüffelt, wenn man vorzugsweise an Gegenständen riecht, die Made in China sind.
Es ist ein noch nicht großartig beachteter Geruch, weil er normal ist. Jede Plastikhülle, DVD-Player oder Handy riecht so.
China ein Land mit enormer Industrie hat uns nicht nur billige Ware beschert, sondern auch den häufigsten Geruch, den unsere Nase untergejubelt bekommt. Den Chinageruch.
China hätte auch nach Blumen, nach frisch gemähtem Gras, nach Apfel, Zimt oder Birne riechen können. Es wurde aber ein Geruch entwickelt, an den sich jeder Mensch schnell gewöhnen kann. Den es sonst nicht gibt. Würden die Produkte aus China alle nach Zwiebel riechen wäre China bei vielen Menschen unten durch. China? Das Zwiebelland?
Man muss mal darauf achten. China riecht und zwar genau unter uns.

7. Juli 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Schreib doch mal etwas über dich und du weiß, weshalb “bald” ein solch dehnbarer Begriff ist, dass man einen Monat von bald reden kann.

Texte über sich selbst zu verfassen ist verdammt schwer. Selbst als Blogger, der doch gerade so etwas als eine leichte Übung jeden Tag zum Aufwärmen machen sollte. Ganz so einfach ist es nicht. Gerade die Frage nach dem „Was“ ist es, die einem zur Verzweiflung treibt. Pikante private Details, damit die gesamte Nachwelt mein Leben nachvollziehen kann, oder doch lieber den Steckbrief?

Nun habe ich aber mal etwas über mich in die virtuelle Welt geschrieben.

7. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

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7. Juli 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)