Nun bin ich gerade immatrikuliert und gehe schon in den Urlaub. Das muss das süße Studentenleben sein, wovon alle reden.
Zwei Wochen bin ich nun auf Reise. Danach werde ich aus einer anderen Stadt schreiben.
Bis bald.

23. August 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Was eben noch nur unter elektronischer Hilfe sichtbar war, ist jetzt zwischen zwei Buchdeckel gepresst worden:
Benedikts gesammelte Überlegungen zur Weltverbesserung sind heute auch in der Printversion auf dem Buchmarkt erschienen.

Auf 153 Seiten mit mehr 40.000 Worten sind die seit nunmehr über zwei Jahre verfassten und oft gelesenen Theorien zur Weltverbesserung zusammengefasst und neu aufgelegt worden.

Meine Worte und Gedanken sollen allen Menschen zur Verfügung gestellt werden und so werden nun zwei Jahre meiner Tätigkeit als Blogger in einem Buch zusammengefasst.
Diese beiden Jahre umfassen das letzte Jahr als Schüler, mein Leben als Zivildienstleistender und die genussvolle Zeit vor dem Studium. Die witzigsten, interessantesten und aufregendsten Texte wurden in fünf Hauptkapitel aufgeteilt.

Eine erste Reaktion von Konfuzac im Spiegel: Dieses Buch wirkt besser als 50mg Prozac.

15. August 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Die Sportler arbeiten bei Olympia alle mit einem Psychologen zusammen. Egal ob sie im Wasser plantschen oder ein paar Tontauben kaputt ballern. Alle brauchen psychologische Betreuung. “Um den mentalen Druck” auszuhalten, sagen die Sportler.
Wenn schon Leistungssportler, die sich freiwillig zu ihren komischen Übungen da entschließen Hilfe bekommen, dann ist es doch nur gerecht, wenn jeder Schüler und Student auch einen Psychologen an ihre Seite gestellt bekommen. Weil der mentale Druck…
Oder?

14. August 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Ich habe eine Vermutung. Ich glaube dahinter steckt noch mehr, als der Templerorden. Es wird mehr Aufsehen erregen als der nächste Besuch von Obama in Untertupfingen.
Sie wird eine Massenhysterie ausbrechen lassen und jeder Blogger, der etwas auf sich hält, wird – was sage ich – muss darüber berichten. Mit der folgenden, gut recherchierten und sauber hergeleiteten Aussage werden die olympischen Spiele locker in den Schatten gestellt.

Das Solitär auf Windows XP ist schwerer, als das von Vista.

Das Leben eines Jugendlichen (vielleicht auch schon eines älteren Menschen) scheint heutzutage sonderbar zu sein. Er steht irgendwann morgens auf – es sind ja Ferien – und isst etwas. Danach weiß er nicht weiter. Auch wenn die Eltern zu Hause wären, würde man es keine zwanzig Minuten mit ihnen aushalten. Eltern wissen alles besser. Eltern erklären einem was. Also, Eltern sind blöd. Deshalb kommen diese zwei Menschen im Haus nicht in Frage etwas gegen die, und ich wiederhole mich da gerne, nach zwanzig Minuten einsetzende Langeweile zu unternehmen. Außerdem sieht man ja auch im Fernsehen, dass man mit den Eltern nicht redet, man nur mürrisch Antworten geben darf und sowieso.
Also fällt die erste Wahl auf den Computer. Der hat ja was zu bieten. Communitys, Chats und Seiten, wo man sich lustige Bilder und Videos ansehen kann. Da muss doch etwas dabei sein, was einen ablenkt. Nach einer knappen Stunde werden die Seiten aber langweilig, weil man sich durch alle durchgeklickt hat. Gelesen hat man nichts, da müsste man seinen Kopf anstrengen und es würde ja Zeit in Anspruch nehmen. Wie war das nochmal mit der Langeweile? Naja, egal. Auf jeden Fall hat nun der Jugendliche alle wichtigen Seite gesehen. Weiß, dass Jennifer nicht mehr mit Hanswurst zusammen ist. Schrecksekunde. Aber dann doch nicht so wichtig, man kannte die ja nur flüchtig.
Was bleibt ist der Chat. Die ICQ-Liste ist voll mit Personen die man (flüchtig) kennt. Also alle mal der Reihe nach mit „Hallo! Wie geht’s?“ bombardieren. Einer von ihnen wird einem ja wohl die Aufmerksamkeit geben, die man so gern möchte. Nach ein paar Minuten sind die Gespräche aber leider vorbei. Über ein „und sonst so?“ ist man nicht hinaus gekommen. Wieder gähnende Leere im Kopf und Langeweile. Was tut man in einer solchen Situation?
Bleibt doch noch ein Medium zur Rettung. Der Fernseher. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten. Für den Jugendlichen schrecklich. Er möchte Action. Es muss schnell und laut zugehen und ihn bestmöglich von seiner Unfähigkeit, Selbstständig irgendetwas zu machen, ablenken. Hat er etwas gefunden gammelt er so lange vor der Glotze, bis ihm das auch wieder zu öde geworden ist und er geht wieder an den Computer. Im Haus macht man dann noch einen kleinen Umweg, um ja nicht an dem Bücherregal vorbei zu kommen.
ICQ trötet wieder und der nächste Versuch sich abzulenken ist gekommen. Es werden abermals irgendwelche nichtssagende Gespräche geführt und vielleicht kommt es sogar einmal zu einer Verabredung.
Jackpot. Also auf zu diesem Menschen, dem es nicht anders ergeht wie einem selbst. Denn wie heißt es so schön: zusammen langweilen ist besser als alleine. (Und nachts ist es auch kälter als draußen)
Nun kann man zusammen auf dem Sofa gammeln und Fernsehen gucken. Bis zum Abend. Irgendwann geht man dann mal ins Bett. War ja ein anstrengender und erfüllter Tag.

Im Leben dieser Menschen muss ständig etwas los sein. Jeden Tag muss ein, in irgendeiner Art und Weise, kreativer Mensch sie bei der Hand nehmen, um mit ihnen etwas zu unternehmen. Ansonsten sieht der Tag so aus, wie oben beschrieben. Eintönig. Dumm. Langweilig.
Sie haben verlernt, oder es nie gelernt, sich selbst mit Dingen zu beschäftigen. Sich einer Sache anzunehmen und sich damit auseinander zu setzten. Schlimm und traurig zugleich.
Sein Leben so untätig zu verbringen, weil man einfach nicht weiß, was man mit sich selbst anfangen soll.
“Von der Kunst, sich nicht selbst beschäftigen zu können” wollte ich euch was erzählen. Habt ihr etwas darüber erfahren? Nein? Dann fragt einfach den nächsten Menschen, der euch mit den Worten: “Hey, wie geht es dir?” anspricht und danach kreativlos und wortlos darauf wartet, dass ihr ihn aus seinem anhaltenden Langeweileloch holt.

5. August 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)

Und den Computer sehe ich immer seltener. Er vermisst mich. Hat er mir erzählt. Niemand drückt mehr wie wild auf der mit einer leichten Staubschicht behafteten Tastatur herum. Aber was will man machen?
Da zieht der eine nach Aachen und du ergreifst die Gelegenheit mal eine andere Stadt zu sehen und ZACK bist du erstmal eine Woche ein paar hundert Kilometer weiter unten auf der Landkarte.
Man kommt zurück und denkt sich: Jetzt Benedikt! Jetzt, kannst du mal hier locker flockig tausende Artikel rausballern, weil du ja viel gesehen und erlebt hast. Der Stoff sollte doch glatt für die nächsten drölfzehn Monate reichen.
Aber falsch gedacht. Dann zieht nämlich schon die nächste um. Nicht ganz so weit weg, aber trotzdem wieder Arbeit. Was man nicht alles für ein frisches Mettbrötchen macht. Sie waren auch extrem lecker.
Dann, dann sollte es soweit sein. Ein Beitrag zu meiner neuen Vision. Ich steige bald ins Umzugsunternehmen ein. Professioneller Umzieher in ganz Deutschland. Vielleicht mit der Bedingung, dass es auch frisches Mett gibt. Oder so!
Doch auch aus diesem Gedanke wurde nichts. Es gewitterte nämlich nicht.
Genau! Wo ist denn da der Zusammenhand, fragt sich der irritierte Leser. Wenn es im Sommer nicht gewittert scheint für gewöhnlich die Sonne. Und der Sommer hat dann noch die Eigenschaft warm zu sein. Das war der immer schon. Auch vor der Erderwärmung!
Das muss natürlich genutzt werden. Und statt für meinen nächsten Beitrag zu recherchieren lege ich mich nun wieder in die Sonne.

2. August 2008 | Gedanken Generell | Kommentare: (0)