Ich habe das Wetter heute genutzt um einen kleinen Spaziergang zu machen. Dabei sind mir ein paar Dinge vor die Linse gekommen. Dass ich kein begnadeter Photograph bin, sieht man deutlich. Aber es macht Spaß.

Schneeschleier

4. Januar 2010 | Benedikt | Kommentare: (5)

Seit einer Woche, so glaube ich, möchte die Uni mich nicht mehr unbedingt sehen. Die Vokabeln und die Bücher schreien aber umso mehr nach mir. Da gibt es doch nichts besseres, sich mit einer kleinen Überarbeitung des Designs zu beschäftigen.
Das Positive an den Semesterferien – oder der vorlesungsfreien Zeit – ist natürlich, dass man wieder ausschlafen kann. Ja, es gibt zudem auch ein paar mehr positive Aspekte, doch hatte jeder schon einmal Ferien und so brauche ich es nicht lange ausführen.
Aber es gibt auch eine negative Seite. In einer bestimmten Vorlesung habe ich immer die besten Ideen für einen Beitrag. Ich weiß nicht, ob es an den Aussagen unseres Dozenten liegt oder an den Räumlichkeiten. Auf jeden Fall muss ich mir bis Mitte April einen neuen Kreativraum suchen.
So kam das Design zuerst dran. Was sich verändert hat, ist sichtbar.
Durch unglaubliche dumme Kommentare – ich hoffe nicht von genauso dummen Lesern – sah ich mich gezwungen die Kommentarfunktion bei einigen Einträgen zu schließen. Sollte jedoch das Interesse an einer Korrespondenz liegen, werde ich natürlich auf E-Mails antworten.

16. Februar 2009 | Benedikt | Kommentare: (0)

Schon in der Vorlesung hatte ich ein unglaubliches Verlangen nach irgendeiner Flüssigkeit. So verschlug es mich nach Unischluß zum REWE, wo ich erstmal einem netten Herrn half, seine vier Kisten Oettinger vor dem Laden zu stapeln.
Die Szene im Laden selbst ist gar nicht so spannend. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich den Kauf einer Cola-Flasche irgendwie einigermaßen interessant beschreiben könnte.
An der Kasse war vor mir eine alte Dame. Ich hatte sie schon vorher aus dem Taxi steigen sehen – diesen Luxus will ich mir auch noch irgendwann einmal gönnen.
Logischerweise war sie dann auch kurz vor mir aus dem Laden geeilt und wollte ihre Einkäufe im Taxi verstauen. Auch ich war schon wieder im Freien, stand neben dem Mann mit den Oetti-Kisten und setzte zum trinken an.
Taxifahrer können auch sehr freundlich sein und so kam der Chauffeur, der alten Dame zur Hilfe.
Dabei hatte er sowohl die Handbremse nicht betätigt, als auch keinen Gang eingelegt. Wissenschaftler, Autofahrer und etwas logisch denkende Menschen können nun vorausahnen, was passiert.
Das Auto kam ins Rollen. Es bewegte sich unaufhaltsam auf den REWE-Markt zu. Und viel schlimmer: auf mich. Und das Allerschlimmste: Auf die guten Oetti-Kisten.
So warf ich mich in einer halsbrecherischen, aber sehr heroischen Art und Weise, vor das Auto. Brachte es kurz vor dem guten Bier zum stehen und rette somit das Auto, REWE, mich und den Gerstensaft.
Und dazu dudelte mein MP3-Player: ‘I am the one and only’.

14. Januar 2009 | Benedikt | Kommentare: (3)

„Hau mal wieder in die Tasten“, sagte diese leise Stimme irgendwo in der hinteren Ecke meines Zimmers. Sie hat den Umzug wohl noch nicht ganz verkraftet und hatte sich einige Zeit unter dem Bett, im Schrank, oder Sonstwo versteckt. Und dann meint sie ganz frech, um halb 12 in der Nacht, hervor zu kriechen, mich vom Erlernen der griechischen Vokabeln abhalten und mir einreden zu können, dass ich wieder meine Worte an die Leserschaft wenden soll.
Na prima. Das ist eine großartige Idee. Aber hat die liebe kleine Stimme denn auch ihren netten Kumpel die Idee mitgebracht? Nein! Das bleibt wieder an mir hängen.
Und nun sitze ich hier und grübel über ein geeignetes Thema. Wie soll ich denn nach mehr als einem Monat wieder auftreten? Habe die Blogosphäre eben so lange nicht mehr beachtet. Man kann sich natürlich vorstellen, dass die einen jetzt über den Wahlsieg des Obama geschrieben haben. Viele werden es toll finden. Change und so. Andere weniger. Das habe ich aber auch schon in der Zeitung gelesen. Im gleichen Atemzug gibt es dann bestimmt auch diejenigen, die ganz atemlos und aufgebracht darüber berichten, dass in Hessen nun doch nicht Frau Y. gewählt wurde. Das hat mich aber schon belustigt. Da brauche ich nun keine Beifallstexte in denen die vier Loyalen gelobt werden. Gleichsam brauche ich aber auch nicht diese Texte die sagen, dass es ganz schade ist und so.
Die mit Sicherheit insgesamt 2000 geschriebenen anderen Beiträge über kleine, aber ganz lustige Videoclips, Fotos oder anderen Unsinn, der einem täglich unglaublich viel Zeit raubt, brauche ich mir auch nicht antun.
Was bleibt? Ich weiß es momentan gar nicht. In diesem Blog geht es eigentlich darum, dass ein mittlerweile 21jähriger aus seinem Leben berichtet.
Aber mal ganz ehrlich. Interessiert es sehr, wenn ich nun den Hochschulinformationstag beschreibe?
Blogger haben zwar die Angewohnheit alles in die Länge zu ziehen, also könnte ich aus dieser kleinen Begegnung mit den lieben Schülern eine riesen Story machen.
Aber trägt es wirklich zur Erheiterung bei, wenn am Ende da steht: und so schickte ich sie nicht direkt zur Aasee-Mensa, sondern ließ sie einfach ihr Heil auf der Autobahn finden.
Es kann sein. Momentan erfüllt es mich aber nicht, solche Texte zu produzieren.
Ich könnte einen Stadtbericht abfassen. Über die Destille schreiben, die im Nordstern endenden Nächte, oder wie viele schöne Kirchen es hier gibt.
Aber viel vom dem, was ich so in den ersten Studienwochen erlebt habe, ist für einen Außenstehenden nicht sonderlich informativ oder belustigend.

So Stimme, das hast du nun davon. Jetzt bin ich ratlos. Also bitte schicke mal deinen Kumpel vorbei und dann wird’s auch wieder rund gehen.

8. November 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Und die Kisten sind ausgepackt und die Habseligkeiten eingeräumt.
Münster. Eine schöne Stadt, die es genauer zu entdecken gilt. Das Studium beginnt erst im Oktober. Deshalb verzeiht, dass ich zur Zeit nicht so viel schreibe. Die Stadt und die Menschen sind einfach interessanter, als dieses schwarze Teil hier vor mir.
Wenn ich mit den Erkundungen fertig bin, werden endlose Berichte über die Stadt, Läden, Kneipen, das Studentenleben und natürlich über meine erste Tour in dieser gefährlichen Fahrradstadt folgen.

17. September 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Nun bin ich gerade immatrikuliert und gehe schon in den Urlaub. Das muss das süße Studentenleben sein, wovon alle reden.
Zwei Wochen bin ich nun auf Reise. Danach werde ich aus einer anderen Stadt schreiben.
Bis bald.

23. August 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Was eben noch nur unter elektronischer Hilfe sichtbar war, ist jetzt zwischen zwei Buchdeckel gepresst worden:
Benedikts gesammelte Überlegungen zur Weltverbesserung sind heute auch in der Printversion auf dem Buchmarkt erschienen.

Auf 153 Seiten mit mehr 40.000 Worten sind die seit nunmehr über zwei Jahre verfassten und oft gelesenen Theorien zur Weltverbesserung zusammengefasst und neu aufgelegt worden.

Meine Worte und Gedanken sollen allen Menschen zur Verfügung gestellt werden und so werden nun zwei Jahre meiner Tätigkeit als Blogger in einem Buch zusammengefasst.
Diese beiden Jahre umfassen das letzte Jahr als Schüler, mein Leben als Zivildienstleistender und die genussvolle Zeit vor dem Studium. Die witzigsten, interessantesten und aufregendsten Texte wurden in fünf Hauptkapitel aufgeteilt.

Eine erste Reaktion von Konfuzac im Spiegel: Dieses Buch wirkt besser als 50mg Prozac.

15. August 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

und um einige Erfahrungen reicher:

  • vor der Fahrt sollte man die Autobatterie prüfen lassen
  • die Belgier können sich nicht in die richtige Spur einfädeln
  • Kaufland ist nirgendwo und überall
  • mit Wandfarbe lassen sich noch andere unsinnige Dinge veranstalten
  • zu lange Schrauben passen auch nach dem Ausprobieren nicht in ein zu kurzes Brett
  • Guinness ist ein gutes Getränk
  • Thermen und Dampfbäder sind wunderbare Orte
22. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Adios!

Hey, ich habe in drei Monaten Geburtstag!

16. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)

Da lag ich also in meinem Bett, wusste, dass ich schlafen sollte, weil ich morgen nach Amsterdam fahre. Aber wie es mein Körper so wollte, sollte ich erst Stunden später einschlafen, um dann nach viert Stunden wieder auf zu stehen, und um fünf Uhr die Reise nach Amsterdam anzutreten.
Die Fahrt auf der Autobahn klammere ich aus dem kleinen Reisebericht mal aus. Was soll man darüber auch groß berichten? Es geht immer geradeaus und irgendwann ist man plötzlich in den Niederlanden und noch etwas weiter ist man dann in Amsterdam.
Wobei es vorher nach Schiphol zur Verabschiedung ging. Wahnsinnig großer Flughafen mit Parkdecks, die Windmolen heißen, in denen viele Vögel fliegen.
Nachdem man sich aus dem Gewirr wieder entwirrt hatte ging es weiter nach Amsterdam. Das Auto lässt man hier besser etwas außerhalb stehen und fährt mit der S-Bahn weiter. Macht Sinn, macht Spaß und spart Nerven.
Kurz einflechten darf man den typischen Postkartenspruch: Hier scheint die Sonne bei ca. 20°. Da hatten wir wirklich Glück gehabt.

Darth Vader

Was macht man als erstes in einer fremden Stadt? Richtig! Essen. Leider begegnen einem beim Essen die Ratten der Lüfte, was den Appetit etwas weniger groß sein lässt. Tauben draußen und ich drinnen: kein Problem. Ich draußen und Tauben drinnen: auch kein Problem. Aber ich zusammen mit Tauben, drinnen wie draußen: größeres Problem.
Da standen wir dann auf dem Magna Plaza und bestaunten die Bauwerke. Da gibt es diverse Paläste. Große Paläste. Und Darth Vader.
Darth Vader ist aber eine kommerzgeile Sau, die sich nicht gerne in Lichtschwertpose fotographieren lässt, solange man nicht einen gewissen Geldbetrag in seine ganz unstylische Dose geworfen hatte.

Wir sind jung, wir wollen natürlich zu Madame Tussauds. Ganz ohne Hitler, aber mit vielen anderen bekannten Wachsgesichtern. Ich war da vor langer Zeit schon einmal. Damals war ich bestimmt genauso begeistert und erstaunt über diese Figuren wie heute. Es ist unglaublich wie viele Details diese Figuren aufweisen und wie unglaublich realistisch sie wirken. „Geh da mal weg. Da will einer ein Foto von der Mona Lisa machen!“ „Oh, ja!“ – nichts passiert – „Depp! Das ist ‘ne Wachsfigur.“

12. Juli 2008 | Benedikt | Kommentare: (0)