Als ich gestern Nacht mit dem Bus nach Hause gefahren bin, bin ich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung an solchen Orten nachgegangen: Leute beobachten.
Zuerst war mein Augenmerk auf einen Mann gerichtet, der sich pausenlos fragte, was er bloß falsch gemacht hätte. Er schüttelte immerzu den Kopf, bis er irgendwann friedlich einschlief. Ich habe über den Mann nicht länger nachdenken können, obwohl ich mich gerade wieder frage, was er wohl so falsch gemacht hat, weil sich zwei Jugendliche gegenüber platzierten.
Das Alter kann man kaum bestimmen. Auch so ein Phänomen. Die Jugendlichen sehen alle irgendwie gleich aus. Eben so Jugendalter.
Es war sichtlich erkennbar, dass sie sich näher standen, weil sie brav Händchen hielten. Ich bin von Freund und Freundin ausgegangen.
Die Fahrt dauerte circa 15 Minuten. Vorweg: Der Mann vom Anfang hat mehr zu sagen gehabt als diese beiden.
Kein Wort. Kaum Platz genommen, fummelten sie sich ihre Lautsprecher in die Ohren und hörten Musik. So hörte ich eine Ballade gemischt mit lauter Rock-Musik.
Ab und zu blickte ich in die apathischen Gesichter der jungen Menschen und fragte mich: Sprechen die eigentlich gar nicht mehr miteinander?
Denn selbiges Phänomen stellt man auch in der Fußgängerzone fest. Da gehen drei Mädchen nebeneinander shoppen und hören alle unterschiedliche Musik. Sind Gespräche irgendwie out?

16. Januar 2010 | Gedankensplitter | Kommentare: (3)

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die den Tag schöner werden lassen. Manchmal findet man fünf Euro auf der Straße. Ein anderes Mal bekommt man nach dem Tanken noch einen Gutschein für einen Hamburger. Ab und zu steckt die Bäckereifachfrau einem kostenlos ein Brötchen zu. Oder man macht einfach irgendwo ein Schnäppchen.
Dann gibt es auch noch so Momente, da erhält man nichts. Keinen Gegenstand, Gutschein oder Geld. Da passiert einfach etwas, was einen glücklich stimmt.

“Im Winter sieht eine Meise auch mal locker aus wie ‘ne Taube.”
Aber was sollen sie machen. Es gibt einfach an jeder Ecke einen Schnellimbiss.

Kalt. Schnee. Fast richtig Winter.
Da haben die in Kopenhagen ja richtig aufgeräumt.
Und ich habe schon vom Haus am Meer geträumt.

29. Dezember 2009 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Ich habe zu einem bestimmtem Zeitpunkt immer großartige Ideen. Sei es, dass ich etwas vollkommen neues im Internet zu kreieren gedenke, um dann später Millionär zu sein, oder etwas in der hochauflösenden Welt herstellen möchte. Immer habe ich eine geniale Idee, die ich bedauerlicher Weise nicht umsetzen kann, weil sie zu einem falschen Zeitpunkt kommt.
Dieses Phänomenen will sich noch so gar nicht einstellen. Daher frage ich mich, wo sie denn bleibt, die gewinnbringende Idee.

Es ist seit diversen Jahren dasselbe Spiel. Die Ferien neigen sich dem Ende zu und eigentlich müsste man sich wieder auf die anstehende Arbeit konzentrieren. Früher war es die Schule, nun ist es die große Universität. Eigentlich freue ich mich auch immer darauf, weil man ja auch mal wieder weitermachen möchte. Schließlich geht man da ja nicht zum Spaß hin.

3. Oktober 2009 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Ab und zu bekomme ich Einladungen zu Facebook. Ich ignoriere sie konsequent, weil ich schon bei diesem roten Klon mitmache und nicht weiß, wozu ich in beiden Dingern angemeldet sein soll.
Schon das studiVZ ist eigentlich sehr sinnfrei. Ob es eine Plattform ist um Andere zu gruscheln, oder um den Mitmenschen zu zeigen wie viel Freunde man hat, weiß man nicht so genau.
Man braucht viel Zeit, um hinter das Geheimnis dieses Menschenmagnets zu kommen. Es ist schon erstaunlich, dass sich fast jeder Student mit der Immatrikulation auch gleichzeitig bei studi anmeldet.
Und nun möchte ich seit geraumer Zeit wissen, warum ich mich auf Facebook anmelden soll. Ein Mensch mit vielen Youtube-Videos hat es mir nun erklärt.

2. Oktober 2009 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Ich vermisse einen Hahn. Geben wir ihm einen Namen: Zeitgeist.
Der Hahn kräht eigentlich immer, wenn er ungefragt krähen möchte.
Und wo ist Zeitgeist, der noch vor ein paar Wochen wegen eines – von ihm sogenannten – Klimawandels so sehr krähte, daß alle Hühner wie wild durch die Gegend liefen?
Futsch! Mit der arktischen Kälte davon gelaufen.

Findet aber bestimmt bald in unsere Gefilde zurück um etwas anderes zu verkrähen.

Wenn bald die Werbespots laufen und die Geschäfte wieder überfüllt sind, einfach mal dran denken.

23. November 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (2)

Die Sportler arbeiten bei Olympia alle mit einem Psychologen zusammen. Egal ob sie im Wasser plantschen oder ein paar Tontauben kaputt ballern. Alle brauchen psychologische Betreuung. “Um den mentalen Druck” auszuhalten, sagen die Sportler.
Wenn schon Leistungssportler, die sich freiwillig zu ihren komischen Übungen da entschließen Hilfe bekommen, dann ist es doch nur gerecht, wenn jeder Schüler und Student auch einen Psychologen an ihre Seite gestellt bekommen. Weil der mentale Druck…
Oder?

14. August 2008 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Ich habe eine Vermutung. Ich glaube dahinter steckt noch mehr, als der Templerorden. Es wird mehr Aufsehen erregen als der nächste Besuch von Obama in Untertupfingen.
Sie wird eine Massenhysterie ausbrechen lassen und jeder Blogger, der etwas auf sich hält, wird – was sage ich – muss darüber berichten. Mit der folgenden, gut recherchierten und sauber hergeleiteten Aussage werden die olympischen Spiele locker in den Schatten gestellt.

Das Solitär auf Windows XP ist schwerer, als das von Vista.