Es sind die kleinen Dinge im Leben, die den Tag schöner werden lassen. Manchmal findet man fünf Euro auf der Straße. Ein anderes Mal bekommt man nach dem Tanken noch einen Gutschein für einen Hamburger. Ab und zu steckt die Bäckereifachfrau einem kostenlos ein Brötchen zu. Oder man macht einfach irgendwo ein Schnäppchen.
Dann gibt es auch noch so Momente, da erhält man nichts. Keinen Gegenstand, Gutschein oder Geld. Da passiert einfach etwas, was einen glücklich stimmt.

“Im Winter sieht eine Meise auch mal locker aus wie ‘ne Taube.”
Aber was sollen sie machen. Es gibt einfach an jeder Ecke einen Schnellimbiss.

Ich habe das Wetter heute genutzt um einen kleinen Spaziergang zu machen. Dabei sind mir ein paar Dinge vor die Linse gekommen. Dass ich kein begnadeter Photograph bin, sieht man deutlich. Aber es macht Spaß.

Schneeschleier

4. Januar 2010 | Benedikt | Kommentare: (5)

Einfach einmal etwas schreiben, was belanglos, was vielleicht nutzlos, was nicht mitteilenswert ist. – Wer kennt nicht die Situation, das weiße Papier anzustarren und überhaupt keine Idee zu haben. Schüler erschrecken davor in einer Testaufgabe, Außendienstmitarbeiter finden keine zündende Idee für den Vierteljahresbericht, der Kreativarbeiter trinkt ein Wässerchen in der geistigen Dürre, der Zeitungsschreiber möchte an seinem Kommentar feilen, von dem noch kein Wort geschrieben ist.
Und dann rücken die Zeiger auf der Uhr weiter, in der Nachbarschaft wird schon fleißig etwas zu Papier gebracht, das letzte Wasser ist ausgetrunken, der Abgabetermin kommt immer näher. Die Gedankenleere erzeugt wortlose Nervosität, die sich individuell bis zur Panik steigert oder in stumpfe Starre umschlägt.
Manchmal ist der einzige Ausweg, die Finger auf die Tastatur zu legen und sie einfach ein paar Buchstaben schreiben zu lassen. Oft produzieren sie dann etwas völlig ohne Belang. Und das sieht jeder Leser den Schülerklausuren, den Außendienstberichten, den Werbesprüchen, Zeitungen und Internetbeiträgen — oft gar nicht an.

4. Januar 2010 | Gedanken | Kommentare: (1)

Viel Glück, Gesundheit und die besten Wünsche für das Neue Jahr!

2. Januar 2010 | Generell | Kommentare: (1)

Kalt. Schnee. Fast richtig Winter.
Da haben die in Kopenhagen ja richtig aufgeräumt.
Und ich habe schon vom Haus am Meer geträumt.

29. Dezember 2009 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)

Und dann fragte ich mich: „Wie haben wir das bloß früher geschafft?“. Ein Filmabend mit der Generation 50+.
Zwei grandiose Kritiken der FAZ können doch nicht lügen. So könnte, muss man denken, wenn es sich um einen deutschen Krimi handelt. Also nimmt man dieses Filmhighlight zum Anlaß, der älteren Generation einen Besuch abzustatten.
Der Abend wird vorbereitet: Chips stehen bereit, das Bier ist kühl, der Hocker zum „Füße-drauf-legen“ ist platziert und ganz wichtig: Das Tuch über der Armlehne vom 10.000€ teuren Sofa ist bereit gelegt. Tacker, Tacker, Tacker. Auch die Stehlampe fabriziert nun das rechte Licht.
Der Film kann starten. Das Zimmer ist dunkel, der Kamin knistert.

29. Dezember 2009 | Gedanken | Kommentare: (1)

13.59 Uhr. Um 14.00 Uhr wird das Rollo hochgezogen. Keine Minute vorher.
Vor dem Schalten warten ein paar ungeduldige Kunden. Smalltalk wird geführt. Einige trappeln aufgeregt hin und her.
A: “Hoffentlich keine Werbung.”
B:”Ja, das ist immer das Ernüchterndste”.

Weiteres Warten. Wie lang sich eine Minute so hinziehen kann…
Dann ist A endlich an der Reihe.

A: “Verdammt! Ich wusste es doch. NUR Werbung.”
B: “*lacht* Vielleicht habe ich ja mehr Glück.”

B tritt zum Schalter.

B: “Verdammt!!! Ein Knöllchen aus Italien!!!”

Ich hole vergnügt mein Päckchen ab, freue mich über die zwei Bücher und ziehe fröhlich von dannen.

6. Oktober 2009 | Generell | Kommentare: (2)

Nachdem ich endlich fertig gebracht hatte das Pflichtprogramm zu absolvieren und Papa und Mama sagen konnte, wurde es Zeit sich den wichtigen Dingen des Lebens zuzuwenden. In meinem reichhaltigen Wortschatz war das Wort Bobob wohl das dritte erlernte. Ganz richtig ausgesprochen war es nicht, aber ich wusste, dass meine Eltern mich verstehen würden. Als gewitztes Kerlchen hatte ich es schnell raus, dass man danach süße Leckereien in den Mund gestopft bekam.
Als jüngstes Mitglied in der Familie hat man es etwas leichter seinen Willen zu bekommen. Und dieser bestand nun einmal aus Süßigkeiten.
Vor der Grundschule übernahmen meine Eltern die Grundversorgung.
Zur Fastenzeit erhielt man ein großes Marmeladenglas, wo man seine Bonbons aufbewahren sollte. Dieses füllte sich leider bei mir nicht so beständig, wie bei meinen Geschwistern.

Als endlich die Grundschulzeit kam und damit das erste Taschengeld, konnte ich selbst für den Bedarf sorgen. Erstes Schuljahr, also eine D-Mark. Unweit unserer Schule war ein kleiner Eckladen. Der Laden der Bonbonfrau.

4. Oktober 2009 | Gedanken | Kommentare: (1)

Ich habe zu einem bestimmtem Zeitpunkt immer großartige Ideen. Sei es, dass ich etwas vollkommen neues im Internet zu kreieren gedenke, um dann später Millionär zu sein, oder etwas in der hochauflösenden Welt herstellen möchte. Immer habe ich eine geniale Idee, die ich bedauerlicher Weise nicht umsetzen kann, weil sie zu einem falschen Zeitpunkt kommt.
Dieses Phänomenen will sich noch so gar nicht einstellen. Daher frage ich mich, wo sie denn bleibt, die gewinnbringende Idee.

Es ist seit diversen Jahren dasselbe Spiel. Die Ferien neigen sich dem Ende zu und eigentlich müsste man sich wieder auf die anstehende Arbeit konzentrieren. Früher war es die Schule, nun ist es die große Universität. Eigentlich freue ich mich auch immer darauf, weil man ja auch mal wieder weitermachen möchte. Schließlich geht man da ja nicht zum Spaß hin.

3. Oktober 2009 | Gedankensplitter | Kommentare: (0)