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Wenn noch die Rede von den Religionen ist und nicht nur eine ablehnende Haltung vorliegt, wird besonders in den letzten Jahrzehnten vom „interreligiösen Dialog“ gesprochen.

Was bedeutet dies?

„Inter“ ist Latein und bedeutet soviel wie „zwischen“. „Religiöser“, weil es sich um zwei verschiedene Religionen handelt. Der „Dialog“ bedeutet also einfach, daß zwei verschiedene Religionen zwischen / miteinander sprechen. Mehr erst einmal nicht.
Seit dem II. Vaticanum ist die Kirche von ihrem allumfassenden Absolutheitsanspruch gewichen und hat gesagt, daß jede Religion ein Fünkchen Wahrheit besäße. So war der Weg für ein religiöses Gespräch, das vorher natürlich auch stattfand, geebnet.
Wenn der Buddhismus, Hinduismus oder Protestantismus eine gewissen Wahrheit inne- hatte, sollten sie ihn auch kundtun dürfen, so die nachkonziliare Konzilsgeistmeinung
Leider ist der interreligiöse Dialog durch liberale Religionslehrer, Priester und andere Menschen der Kirche zu dem Schlachtruf geworden, an dem sie so sehr hängen, daß sie ihre eigenen Wurzeln verkommen lassen. Einheit in der Vielfalt, so heißt die daraus entstandene Prämisse.
Schulkinder werden schon in der Unterprima mit protestantischem, fernöstlichem oder orthodoxen Gedanken konfrontiert.

30. Januar 2009 | Gedanken | Kommentare: (0)

Was soll die Welt? Diese Frage hat sicher jeder schon einmal gestellt.
Religionen bieten darauf viele verschiedene Antworten.

Eine katholische Aussage darauf ist: „Gott hat die Welt erschaffen, um seine Herrlichkeit zu zeigen und mitzuteilen. Daß seine Geschöpfe an seiner Wahrheit, Güte und Schönheit teilhaben – das ist die Herrlichkeit, für die sie Gott erschaffen hat.“ (KKK 319)
Dagegen gibt es im Zuge der zunehmenden Liberalität und Modernismus, seit dem II. Vatikanischen Konzil, immer mehr Menschen, die ihr Heil und Glaube bei anderen Religionen suchen. Christliche Religionen, es gibt ja noch Protestanten, Orthodoxe u.a., sind dabei nicht „up to date“.
Das Vaticanum II formulierte die Religionsfreiheit so: „Das Vatikanische Konzil erklärt, daß die menschliche Person das Recht auf religiöse Freiheit hat. […], so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln.“ (DH 2)

Seitdem gibt es einen Rutsch in östliche Religionen, bzw. kommen die Mönche des Buddhismus, die eigentlich nicht missionieren, in die westliche Welt. Yoga, Meditation und die große Suche nach dem inneren Selbst ist interessanter und aufregender für den modernen Menschen als Glaubenswahrheiten. Für die Kurse muss man Geld ausgeben. Man kann sich die Religion kaufen. Daher findet der moderne Konsummensch es gut. Selbstbestimmung des Menschen.
Was aber sagt der Buddhismus zur Welt? „Die Lehre des Mittleren Weges besagt, dass der materiellen Welt eine letztendlich vorhandene Wirklichkeit fehlt und die Lebewesen keine wirklich existierende Persönlichkeit besitzen. Das Ziel des Mittleren Weges ist, die Einheit von Erscheinung und Leerheit in der Meditation zu erfahren.“ Mittlere Weg
Linksliberale, postmoderne Zeitgeister und die Religion – eher nur Mystik – der verneinenden, von Leid erfüllten Welt. Eine perfekte Mischung.

27. Januar 2009 | Gedanken | Kommentare: (0)

Als vor ein paar Tagen das Gespräch auf Himmel, Hölle und Fegefeuer kam, sprach einer aus dem Kreis davon, dass es ganz sicher nur den göttlichen Himmel gibt. Alles andere sei nicht vorhanden. Eine heftige Reaktion folgte von konservativer Seite, dass ein solcher Ausspruch eines Theologiestudenten doch häretisch (ketzerisch, abtrünnig) sei, die Auffassung entspreche nicht herkömmlicher Lehre.
Die liberale Person trank darauf weiter ihr Bier. Sie wollte dem Dozenten, von dem sie diesen Gedanken hätte, eine E-Mail schreiben. Gesagt, getan.
Ein paar Tage später wurde dann im Gespräch ansatzweise ein kleines Zugeständnis gemacht: Ja, es gibt das Fegefeuer. Doch dort müsse man auf keinen Fall leiden. Der Nebensatz schoss so schnell hinterher, dass man denken konnte, als sei der Hauptsatz nur für sich gesprochen frevelhaft.
Was mit der Hölle sei, wusste die Person nicht. Doch sei sie, sofern sie existiere, auf jeden Fall leer.

Ich möchte hier keinen Abriss der katholische Lehre über die Hölle vortragen. Wenn es jemanden wirklich interessiert, der darf gerne in den Katechismus gucken oder an seinen Religionsunterricht zurückdenken, sofern die Lehrperson in der Lehre wahrhaftig war und kein liberaler, postmoderner Zeitgeist.
Denn genau darum geht es – wie so oft in dieser Zeit – es geht um den Zeitgeist.
„Keinesfalls Leid“ bedeutet nach zeitgeistiger Auffassung: keinesfalls Anstrengung, um sein Heil, seine Zukunft oder in allen anderen Situationen des Lebens. Alles muss laufen, doch Vorschriften (auch Lehrsätze), oder Schwierigkeiten dürfen dabei nicht auftreten. Der moderne Mensch möchte keine Hindernisse im Leben, er argumentiert und reduziert sie einfach weg.
Grundsätzliche Lehrsätze – und damit sind nicht nur die der Kirche gemeint, sondern alle, die das Leben in der Gemeinschaft regeln – sollen durch den ZeitGEIST ersetzt werden.
Der Geist der Gegenwart hat mehr Gewicht als 2000 Jahre alte Lehren, die durch Tradition und Erfahrung weitergegeben werden.
Kenntnisse verschiedener Lebenssituationen werden nicht weitergegeben. Die Jugend wird nicht mehr nach rationalem Verstand erzogen, sondern – wie es die Postmoderne vorschreibt – ohne viele Ver- oder Gebote.

21. Januar 2009 | Gedanken | Kommentare: (0)

Schon in der Vorlesung hatte ich ein unglaubliches Verlangen nach irgendeiner Flüssigkeit. So verschlug es mich nach Unischluß zum REWE, wo ich erstmal einem netten Herrn half, seine vier Kisten Oettinger vor dem Laden zu stapeln.
Die Szene im Laden selbst ist gar nicht so spannend. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich den Kauf einer Cola-Flasche irgendwie einigermaßen interessant beschreiben könnte.
An der Kasse war vor mir eine alte Dame. Ich hatte sie schon vorher aus dem Taxi steigen sehen – diesen Luxus will ich mir auch noch irgendwann einmal gönnen.
Logischerweise war sie dann auch kurz vor mir aus dem Laden geeilt und wollte ihre Einkäufe im Taxi verstauen. Auch ich war schon wieder im Freien, stand neben dem Mann mit den Oetti-Kisten und setzte zum trinken an.
Taxifahrer können auch sehr freundlich sein und so kam der Chauffeur, der alten Dame zur Hilfe.
Dabei hatte er sowohl die Handbremse nicht betätigt, als auch keinen Gang eingelegt. Wissenschaftler, Autofahrer und etwas logisch denkende Menschen können nun vorausahnen, was passiert.
Das Auto kam ins Rollen. Es bewegte sich unaufhaltsam auf den REWE-Markt zu. Und viel schlimmer: auf mich. Und das Allerschlimmste: Auf die guten Oetti-Kisten.
So warf ich mich in einer halsbrecherischen, aber sehr heroischen Art und Weise, vor das Auto. Brachte es kurz vor dem guten Bier zum stehen und rette somit das Auto, REWE, mich und den Gerstensaft.
Und dazu dudelte mein MP3-Player: ‘I am the one and only’.

14. Januar 2009 | Benedikt | Kommentare: (3)

Licht bedeutet in der Bibel Offenbarung der Macht und Herrlichkeit Gottes, auch sein rettendes Eingreifen in die Geschichte der Menschen. Nach dunklen Jahren (538 v. Chr., Ende des babylonischen Exils) kann der Rest des Volkes Israel wieder Hoffnung haben. Gott ist da, er holt sein Volk heim. Die Völker der Erde staunen und kommen herbei, um mit ihren Gaben dem Gott Israels zu huldigen. Schott

Heute ist ein Königsfest, der Tag der Erscheinung des Herrn.
Jesus Christus, der still in der heiligen Weihnachtsnacht geboren wurde, wird heute als König anerkannt und der Einzug des Christ-Königs in sein Reich wird gefeiert.
Die Sterndeuter aus dem Morgenland folgten dem neuen Stern bis er sie zu dem Kind in der Krippe führte.

Jeder wahrhaft Glaubende ist immer auf seinem persönlichen Glaubensweg unterwegs, und gleichzeitig kann und muß er mit dem kleinen Licht, das er in sich trägt, demjenigen helfen, der an seiner Seite steht und vielleicht Mühe hat, den Weg zu finden, der zu Christus führt.

Papst Benedikt XVI.

6. Januar 2009 | Gedanken | Kommentare: (1)

Ich vermisse einen Hahn. Geben wir ihm einen Namen: Zeitgeist.
Der Hahn kräht eigentlich immer, wenn er ungefragt krähen möchte.
Und wo ist Zeitgeist, der noch vor ein paar Wochen wegen eines – von ihm sogenannten – Klimawandels so sehr krähte, daß alle Hühner wie wild durch die Gegend liefen?
Futsch! Mit der arktischen Kälte davon gelaufen.

Findet aber bestimmt bald in unsere Gefilde zurück um etwas anderes zu verkrähen.