Martin so letztens zu mir: “Ich habe jetzt 200 Besucher pro Tag und 69 Feedreader. Im Durchschnitt kommentieren die 2 Mal am Tag und” und und …

Ich dann so: “Seit meinem Update habe ich kein einziges Plugin mehr für die Analyse der Zugriffszahlen und mich interessieren diese dummen Statistiken einfach nicht.”.

Dann habe ich ihm noch ein Zitat geschickt.

Schrecklich belastend waren die Vergleichzahlen von anderen Blogs; 2000 und mehr Besucher als bei mir. Deprimierend. Und dann der ultimative KO-Schlag durch die Lektüre der Listen von Blogs. Nirgendwo war ich unter den Top Ten. Nicht einmal am langen Ende der langen Schlange fand ich mich gelistet. Einfach nicht wahrgenommen zu werden in der Fremdstatistik bedrückte mich so sehr, daß ich das Bett nicht mehr verlassen konnte, verfiel und hoffnungslos in die Gegend stierte.

Nun habe ich klopfenden Herzens dieses Schuldbekenntnis abgelegt. Ich gelobe hiermit feierlich, nie wieder in irgendwelche Zahlen zu schauen und ihnen keine Bedeutung für mein Leben beizumessen. So hoffe ich, aus der virtuellen Depression zu entkommen und mich einzig und allein der Pflege meines Blogs widmen zu können.

Wahn der Zugriffszahlen

Prost Martin, auf ein unbeschwerteres bloggen.

27. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Aber mein Lieblingskünstler war leider zur Zeit nicht erreichbar. War wohl beim Ohrabschneider Friseur.

27. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Eine Stadt deren Häuser aus verschiedenen Schriften besteht. Es gibt ein Museum, Rathaus, ein Cafe und viele andere Plätze in dieser Stadt. Jedes Haus hat seine eigene Schrift, die man sich genauer ansehen kann, wenn man in das Gebäude hineingeht.

Type City ist sehr schön gemacht für alle Schriftartenliebhaber.

26. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Wow! Ich denke nur 5 Mal pro Quartal kurz nach. Sonst sind meine Gedanken immer so komplex, dass ich sie gar nicht beschreiben könnte.

Bier…

Bis vor 5 Minuten lief hier die wunderschöne, sehr funktionstüchtige und von mir heiß geliebte WordPressversion 2.0.2.

Da aber in den letzten Tagen und Wochen irgendwelche verrückten Geister meinten, sie müssten meinen Blog versuchen zu hacken und mir sau geile Pornolinks in den Footer stopfen, habe ich mich entschieden Abstand von meiner alten Version zu nehmen und es mit der neuen zu versuchen.

Bisher habe ich noch keine Fehler entdeckt und ich hoffe, dass es dabei bleibt. Ich habe diese ganze Aktion vor ein paar Wochen schon einmal durchgeführt und erhielt ein wunderbares Chaos. Seitdem sind auch die Umlaute in den Kommentaren nicht mehr ganz fit.

Aber bei diesem Update scheint alles glatt gegangen zu sein.

24. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Fleisch ist mein Gemüse – 8 von 10

Unterhaltsame norddeutsche Komödie.

20. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Ein gewöhnlicher Einkaufsbummel endet meist damit, dass man noch einmal in eine Bücherei geht, um dort diese Oldschooldinger mit Papier zu erstehen. Vorletzte Woche habe ich das Buch schon in Berlin gesucht, aber leider nicht gefunden. Vielleicht lag es daran, dass ich nicht gefragt habe, ob es schon erschienen ist, aber wenn die Neuerscheinungen nicht bei Neuerscheinungen stehen, sollte man ja davon ausgehen können, dass es das Buch noch nicht gibt.

Gestern konnte ich mich dazu aufraffen danach zu fragen. Die Gelegenheit war günstig, denn die Büchereifachkraft stand direkt vor mir an ihrem schlauen PC, wo alle Bücher zu finden sind.

Da mir der Autor des Buches einfach nicht wieder in den Sinn kam, den Titel jedoch wusste, musste allein dieser herhalten.

Ich fragte:”Ist das Buch Happy Aua schon erschienen?”. Ich bekam keine richtige Antwort, denn sofort hämmerte sie auf ihre Tasten und in die Suche:”Happy our”. Ich stand neben ihr und korrigierte sofort:”Das hour, wird wie das deutsche AUA geschrieben”. “Oh ja, natürlich” und sie tippte:”happy auer”. Eine Kollegin erlöste sie schnell von der vergeblichen Suche, nach dieser brandneuen Erscheinung und fragte von nebenan:”Das neue von Bastian Sick?” “Ja, genau”. So war der Name. Das wollte ich haben. Hatte ich mich doch schon bei der Präsentation bei Beckmann so schräg gelacht.

Sie führte mich hin und ich ergriff es sofort, ohne mir das Buch von innen anzuschauen.

Jetzt hat es schon jeder, mit dem ich hier etwas zu tun habe gelesen und herzlich gelacht. Ein guter Kauf. Gelungene Investition, auch wenn man es sehr schnell gelesen bzw. angesehen hat.

Doch animiert das Buch von nun an immer eine Kamera bei sich zu tragen. Ob beim Einkauf, beim Dönermann um die Ecke, oder beim Frisör. Überall lauert eine schöne neue Sprache.

Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was man im Buch sieht gibt es bei Spiegel Online unter der Kategorie Zwiebelfisch.

20. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

Es gibt Seite im Internet, die an einem vorbeigehen. Man gelangt durch Zufall auf die Seiten und wundert sich dann, weshalb man sie vorher noch nie gesehen hat. Diese Seite fällt darunter. Eigentlich ist sowas genau das, was mich interessiert und was ich mir gerne zwischendurch anschaue.

Illustrationen auf hohen Niveau. Ich bin spontan sehr begeistert von der Seite.

Weshalb? Deshalb:

9. April 2008 | Generell | Kommentare: (0)

oder: Martin versteht das Internet nicht.

Es ist schon eine Weile her, seitdem Martin sein persönliches Erfolgsrezept herausbekommen hatte. Er bloggt nun seit einigen Monaten munter herum und ist mit sich und seiner Welt zufrieden. Nörgelt hier und dort mal an politischen Missständen herum, findet ein mehr oder weniger lustiges Bild und stellt es sofort auf sein Blog. Die Leser, die er hat freut es und Martin kann stolz auf seine 50 Kommentatoren blicken. So hatte er sich das nach unserem letzten Gespräch auch vorgestellt, sagt er zu mir, als ich ihn auf der re:publica traf. Er nippt an seiner Club Mate und erklärt mir weiter, dass diese Erfolgsblogger ja sowieso alle überheblich sind. Er möchte gar nicht so werden wie die und mag seine Leser. Auch in die Twitterwelt sei er eingetaucht und habe dort 40 Leute, die ihm folgen. Mehr brauche er gar nicht und könnte diese auch gar nicht managen.

Ich gehe nachdenklich nach oben in den großen Saal. Wollte er denn nicht ein großer Blogger werden? Redet er sich seinen Stillstand, den er im Internet verzeichnet nur ein, um zu akzeptieren, dass aus ihm nie ein großer Blogger wird. Als Blogger wollte er doch viele Menschen erreichen. Weshalb so eine Rechtfertigung? Für mich liegen die Gründe woanders. Er ist einfach zu schlecht. Sein Humor ist zu flach und seine Texte zu langweilig. Aber das will ich ihm nicht so ins Gesicht sagen. Er schwimmt gerade auf einer Welle des Erfolges. Zumindest aus seiner Sicht.

8. April 2008 | Gedanken | Kommentare: (0)