Nachdem ich gestern über die Unterschicht 2.0 geschrieben und Bezug auf die Frage genommen habe, ob alles 2.0 wird, ist es sinnvoll zu erklären, was dieses Web 2.0 überhaupt ist. In vielen Blogs wird darüber schon diskutiert, ob dies oder jenes Web 2.0 sei, oder wie die nächste Generation aussehen wird.

Das Internet ist seit längerem das Medium überhaupt. Jeder kennt Google oder Wikipedia. Wenn etwas unklar ist, wird erst einmal im Internet nachgeforscht. Lexika treten dabei immer mehr in den Hintergrund. Das WWW wird von jeder Altersgruppe genutzt.

Als gutes Beispiel gehen die Weblogs voran. Früher, im Web 1.0, waren es noch persönliche Homepages die man sich baute. Man hatte sich einen ausreichenden Inhalt überlegt und stellte diese Seite online und ließ sie auch viele Monate oder Jahre so, ohne etwas zu verändern.

Zwischen Web 1.0 und dem heutigen Web 2.0 lag eine noch eine Zeit, in der es im Wesentlichen um die Statistik und das Aussehen der Seite ging. Auf Foren wurden die Benutzer gelockt und festgehalten. Man wollte sich immer abschotten von den anderen Foren, um bloß kein User zu verlieren; das so genannte Inselverhalten.

Mit Hilfe der Blogs ist es gelungen seine Internetpräsenz mit immer neuem Inhalt zu füttern. Es gibt viele Millionen von diesen Online-Tagebüchern, die vom Inhalt her alles abdecken, was man sich nur vorstellen kann.

Das Web 2.0 hat viele neue Begriffe im Internet hervorgebracht. Da wären Beispielsweise: RSS, Trackback, Social bookmarking oder Blogosphäre.

29. Oktober 2006 | Generell | Kommentare: (0)

Als ich heute wieder einmal meine RSS-Feeds durchstöbert hatte, stieß ich auf dem Marketing-Blog auf die Überlegung von Paul Buchhorn, dass Alles 2.0 sei, womit er sicherlich Recht hat.

Vieles ist erneuert und wird mit dem modischen Begriff des Internets bezeichnet.

Auch in der Politik gibt es jetzt so etwas.

Die Diskussion um das Wort „Unterschicht“ ist im Gange und man warnt davor, die sozial benachteiligten Menschen damit zu diskriminieren.

Nun haben sich die schlauen Politiker oder Forscher etwas Besseres einfallen lassen.

Die Menschen, die sonst die Unterschicht bildeten sind nun die Prekariaten. Sie bilden eben das Prekariat.

Also hat man nun ein großartiges Fremdwort, für diese armen Menschen. Allerdings fragt man sich ja nun auch, was dieses Wort überhaupt bedeutet und vertraut einfach mal Wikipedia.

Diese Wortneuschöpfung bedeutet also „ungeschätzte Arbeiter“. Gut, weiß ich jetzt Bescheid, kann man nun denken.

Aber wie man so schön sagt: „Blick ins Buch macht klug.“ Habe ich mir mal ein Wörterbuch geschnappt und bin auf das lateinische Wort precarius gestoßen, von dem die großartige Wortneuschöpfung zweifellos stammt.

Dieses sagt allerdings folgendes:

precarius, a, um (precor), zum Bitten gehörig

im Allg: adj. Bittend

insbes., auf Bitten = bittweise = auf dem Gnadenwege gewährt, erlangt nur erbeten, nur erbettelt

Auch das Onlinewörterbuch sagt nichts anderes.

Um noch einmal zurück auf die Überschrift und auf die Beobachtung von Paul Buchhorn zu kommen ein Schlussgedanke.

Macht die Politik aus der ehemaligen Unterschicht eine Unterschicht 2.0 und verfremdwortisiert sie diese Menschen zu Bettlern?

Oder finden sie das Wort Bettler, oder gelinder gesagt Bittsteller einfach weniger diskriminierend?

Schlußbemerkung: Aus dem Fremdwörterbuch: Das nennt man Euphemismus, zu deutsch: Schönfärberei.

Aber, “Uns geht’s ja noch gold”.

28. Oktober 2006 | Gedanken | Kommentare: (4)

Und wo wir schon einmal beim Thema Mönche sind, habe ich noch einen Tipp für morgen Abend.

Vielleicht einfach mal nicht den heißen Mietzen auf Popstars zuschauen, sondern das Das Quiz mit Jörg Pilawa.

Dieser feiert sein Quiz-Jubiläum, nämlich seine 1000. Sendung, und dabei sind zwei Pater des Dominikanerordens, welche ich beide von meiner Schule kenne.

Der eine Pater ist gerade erst neu zu uns gekommen und heißt Pater Albert, der andere ist seit kurzem nicht mehr dort im Konvent, sondern ist nach Hamburg gegangen, um dort seiner Arbeit nachzugehen. Sein Name ist Pater Laurentius.

Trotzdem wird es lustig sein, diese beiden mal vor der Kamera zu kennen. Was sie selbst dazu sagen, kann man in unserer Zeitung, unter “Was weiß das Dominikaner-Duo?”, nachlesen.

25. Oktober 2006 | Benedikt | Kommentare: (2)

Heute Morgen entdeckte ich zwei Bücher vor meiner Tür, welche wohl für mich bestimmt waren. In dem einen stehen Witze, Anekdoten und Geschichten rund um die Religion. Dort habe ich erstmal nur einige Witze raus gelesen, welche aber sehr gut waren. Ein gutes Buch, wenn man mal einen witzigen Spruch im Religionsunterricht bringen will.

Das zweite Buch genoss heute den gesamten Nachmittag und den Abend über meine volle Aufmerksamkeit.

Laut Klappentext handelt es sich um einen mittelalterlichen Kriminalroman. Der Detektiv ist jedoch kein gewöhnlicher, sondern ein Benediktinermönch.

Die Geschichte spielt im frühen 12. Jahrhundert, um genauer zu sein im Jahre 1139.

Bruder Cadfael und der Hochzeitsmord

Ellis Peters: Bruder Cadfael und der Hochzeitsmord

Cadfael ist ein Mönch, der sich der Kräuterkunde verschrieben hat. Er hilft mit diesen Kräutern dem Krankenpfleger im Kloster, aber auch einem Hospiz außerhalb der Stadt Shrewsbury. In diesem Hospiz finden die Aussätzigen Unterschlupf und es wird von Bruder Mark betreut, welcher lange Zeit Gehilfe von Cadfael war.

Die Geschichte beginnt damit, dass sich eine Hochzeit, zwischen Baron Huon de Domville und seiner Zukünftigen Iveta, in der kleinen Stadt angekündigt hat. Das kuriose dabei ist, dass die Braut erst 18 Jahre alt ist und der Baron fast 60.

Diese Tatsache klärt sich schnell auf. Es ist eine Zweckheirat und keine Liebesbeziehung. Iveta hat ihre Eltern früh verloren und wird nun von ihrer Tante und Onkel aufgezogen. Diese haben auch, um die Besitztümer und damit auch den Einfluss beider Familien zu stärken, die Heirat anrangiert.

25. Oktober 2006 | Benedikt Generell | Kommentare: (1)

4 Jahre wBB. Eine lange, zunächst tolle, dann langweilige Zeit geht zu Ende.

Am 8.11.2002 registrierte ich mich auf mywbb und war begeistert, von der Community die dahinter stand.

Nun ist es vorbei. Die Community ist langweilig. Die Leute haben sich in zwei Gruppen aufgeteilt.

Einmal die, die nichts wissen und dann die, die alles besser wissen.

Der ersten Gruppe habe ich bis gestern noch geholfen, den zweiten ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Doch in der ersten Gruppe ist es seit vielen Monaten schlecht. Es wird gepöbelt, gemault, sich nicht mehr bedankt.

Dieses Verhalten legt die zweite Gruppe auch an den Tag, nur eben meinen sie, dass sie sehr viel Stil, sehr viel Ahnung und alles hätten, um dies zu rechtfertigen.

Nunja, für mich ist dies alles vorbei. Macht was ihr wollt. Ich will mich mal jetzt das nächste halbe Jahr auf meine Abitour begeben ;)

24. Oktober 2006 | Benedikt | Kommentare: (11)

Wieso spielen wir immer so besschissencheiden gegen die aus dem Tabellenkeller.

1:1 gegen den Letzten. Was ist das?

Nichts ist das!

20. Oktober 2006 | Generell | Kommentare: (5)

Da ist er! Der IE 6.0 ist nach langer Zeit nicht mehr der akutelle Browser von Microsoft.

Heute haben die Entwickler die offizielle Version zum Download bereit gestellt.

Internet Explorer 7.0

Auch stellen sie eine Internet Explorer 7 checklist bereit:

Whether you’re a consumer, developer, or IT professional, we’ve created the below checklists to make sure Internet Explorer 7 is compatible with your favorite websites and applications.

Finde ich zwar irgendwie komisch, aber naja.

Ich werde den Browser mal testen. Man soll sicherer durchs Web kommen.

Außerdem sind hier die 10 wichtigsten IE7-Neuerungen.

Edit: Ok, meine Seite sieht zwar besser aus, als in den älteren Versionen, es sind aber dennoch deutlich Abweichungen zum Opera oder Firefox zu erkennen.

19. Oktober 2006 | Generell | Kommentare: (3)

Auf der Website GuteFrage.net stehen viele Fragen rund um das alltägliche Leben und mehr. Das System ist einfach. Man schreibt eine Frage und jeder User kann diese dann beantworten. Oder man selber kann auch beantworten.

Ich finde das mal wieder eine ganz witzige Idee im Bezug auf Web 2.0.

Zur Zeit gibt es dort schon weit über 1500, meist beantwortete, Fragen. Also wenn man mal eine Antwort sucht, kann man auch dort nachschauen.

17. Oktober 2006 | Generell | Kommentare: (4)

Guten Abend!

Seit 19:20 Uhr bin ich wieder hier bei uns. Die Fahrt war sehr sehr geil. Viel gesehen, viel getrunken.

Aber wenig geschlafen und das werde ich gleich nachholen.

Also Fotos werden demnächst kommen und ein etwas ausführlicherer Bericht.

Gute Nacht

13. Oktober 2006 | Benedikt Generell | Kommentare: (0)

Am Samstag werde ich abfahren. Eine Woche lang. Weit weg, nach Tschechien.

Die Schultradition wurde auch von unserem Jahrgang fortgesetzt und so werden sich 66 Abiturienten auf ihre Studienreise begeben.

Heute habe ich mal wieder tschechische Kronen in der Hand gehalten, da die ja drüben noch nicht den lieben Euro haben. Egal, man meint, dass man sehr viel Geld hätte.

Allerdings wird nicht Prag unser erstes Anfahrtsziel sein, sondern eine Jugendheerberge in Krumlov. Krumlov? Hm, das kennt man. Diesen Namen. AH, ja unsere Herberge heisst Travellers Hostel. Hostel ist dabei das Stichwort. Da gibt’s so ein Film, der dort gedreht wurde. Ein pöser und blutiger Film *g*

Naja, davon sollte man sich nicht beirren lassen. Wir bleiben ja nur ein paar Tage.

Montag geht es nämlich schon in das Hotel Twin Opatov. Unsere Bleibe in Prag.

Von dort aus haben wir einige Reiseziele:

Asiamark – Karlsbrücke / Prager Burg – Kloster Stochav (Bibliothek) – Bähmisches Paradies – Wandern – Theresienstadt – jüdisches Viertel

Besonders interessiert mich hierbei der zweit letzte Punkt. Aber auch sonst denke ich, dass Prag eine sehr schöne Stadt ist und es einiges zu bestaunen gibt.

Die Reise wird sich auf jeden Fall lohnen.

Vielleicht trinke ich auch ein zwei Bierchen ;)

Aber es wird spaßig und richtig GEIL !

Allerdings steht uns ab Samstag erstmal eine Busfahrt bevor. Ab 6 Uhr geht es los.

Fotos werde ich, denke ich, auch machen und sie auch hier präsentieren.

5. Oktober 2006 | Benedikt | Kommentare: (3)