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Heute erreichte mich eine E-Mail mit der Frage, was man mit den so genannten “RSS-Feeds” machen könnte.
Das will ich einmal an einem anschaulichem Beispiel erklären, denn diese Technik ist wirklich sehr komfortabel für alle Internetnutzer. Meist sieht man diese Zeichen wohl auf Weblogs oder Nachrichtenseiten, wie zum Beispiel die Netzeitung.

Wenn man sich für den Inhalt einer Seite interessiert, der täglich wechselt oder erneuert wird, wie es eben auf solchen Angeboten üblich ist dann werden diese zu den Lesezeichen hinzugefügt. Wenn man wissen will, ob sich etwas Neues getan hat surft man diese jeden Tag mehrfach über diese Funktion wieder an.

Dies ist auf Dauer ein wenig lästig und zeitaufwändig, wenn man über zehn solcher Seiten hat.
Ein RSS-Feed erleichtert einem das Ganze.

Dieses RSS Dokument ist vereinfacht so aufgebaut:

<title>RSS – Was ist das eigentlich?</title>
<link>https://benediktrb.de/rss-feed-erklaerung</link>
<description>Was genau ein RSS Feed ist, wird hier erklärt....</description>

Also stehen die wichtigsten Informationen über die Beiträge darin.
Was man damit machen kann ist nun absehbar.

Es gibt diverse Feed-Reader, die die Informationen verarbeiten und anzeigen.
Wenn man die URL eines Feeds dort hinzufügt aktualisiert er dieses RSS-Dokument immer in einem bestimmten Zeitraum und zeigt die Beiträge der einzelnen Seiten an.

Wenn man also zwanzig Feeds verschiedener Seiten dort eingefügt hat überprüft das Programm, ob ein neuer Beitrag geschrieben worden ist. Wenn das der Fall sein sollte, markiert er den neuen, ungelesenen Beitrag und man weiß direkt, dass etwas Neues auf der Seite ist. Man erspart sich also das durchforsten der ganzen Lesezeichen.

Das Beispiel wäre jetzt folgendes:
Diesen Beitrag, der gerade von mir veröffentlicht wurde fügt sich automatisch in mein RSS-Dokument ein.
Jeder Benutzer, der meinen RSS-Feed abonniert hat wird im Laufe der nächsten Minuten darüber informiert.

Ein Benutzer, der keinen Feed, sondern ein Lesezeichen hat wird er sehr viel später darauf aufmerksam.

Bei Nachrichten ist die erste Beschreibung natürlich vom Vorteil. Außerdem erspart man sich das Geklicke und viele offene Tabs im Browser.

Wenn man sich das ganze erst einmal angucken will, dann sollte man die dynamischen Lesezeichen bei dem Firefoxbrowser ausprobieren. Einfach auf das RSS Symbol oben in der Adressleiste klicken. Ansonsten gibt es viele, kostenlose externe, aber auch browserbasierende RSS-Reader.

Link zu RSS-Reader
Feedreader
Google Reader

Genauere Erklärungen zur Technik gibt es hier:
RSS kurzgefasst von Rainer Volz
RSS – Wikipedia Artikel

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28. Dezember 2006 | Generell | Kommentare: (4)