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Geschichtliche Entwicklung der Moraltheologie

Die katholische Sittenlehre wurde zu jeder Zeit verschieden verstanden. Um die heute gültige Moraltheologie zu verstehen, ist ein Blick auf ihre Geschichte, auf ihre Entstehung ratsam. Die Geschichte zeigt, dass die geistigen Schwerpunkte nicht immer die gleichen waren. Zu Beginn wurden nur Teilbereiche behandelte. Erst im letzten Jahrhundert wurde die Moraltheologie zu einem systematischen Ganzen.

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Nachfolge – Theologische Konsequenz der Jüngerberufung (Mk 1,16-20)

Markus 1, 16-20 – Der biblische Text1

16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.

17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

18 Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.

20 Sofort rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

Der Forschung nach wird die Entstehung des Evangeliums auf die Jahre um 70 n. Chr. datiert, da im Kapitel 13 die Zerstörung des Jerusalemer Tempels angekündigt wird. Je nach Interpretation wird dieses Ereignis als bekannt vorausgesetzt (vaticinium ex eventu) oder nicht, so dass sich keine genaue Jahreszahl bestimmen lässt. Das Markusevangelium als das älteste Evangelium beginnt direkt mit dem öffentlichen Leben und Auftreten Jesu. Es möchte seine Geschichte “von der Taufe bis zum Kreuz” als Nachfolge erzählen.2

Der Perikope der Jüngerberufung geht bei Markus unmittelbar die Taufe Jesu durch Johannes (Mk 1,1-6), die Versuchung in der Wüste (Mk 1, 12-13) und der Beginn seines öffentlichen Wirkens in Gäliläa (Mk 1,14-15) voraus.

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Das Geheimnis der Kirche in Typologie des Alten Testaments

Das Alte Testament hat für die Kirche, die von Jesus Christus eingesetzt wurde, eine wichtige Bedeutung. Das Alte und Neue Testament sind keine zwei voneinander unabhängigen Bücher, sondern vereint in der Heiligen Schrift. Durch die Typologie, die Auslegungstradition der hl. Schrift im frühen Christentum, des AT bei den Kirchenvätern wurde verdeutlicht, dass Jesus Christus wirklich das vollendet hat, was den Israeliten verheißen wurde.

Die Auslegung der Schrift und die Beziehung von Altem und Neuem Testament bei den Kirchenvätern ist in der Tradition der Katholischen Kirche maßgeblich.

Die besondere Kenntnis der Schrift – oftmals kannten die Kirchenväter die meisten Texte auswendig – und den zeitnahen Bezug zu den Aposteln macht das Verständnis der Heiligen Schrift für die heutige Zeit einfacher.

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