Aller Anfang ist schwer

Der mit einem frisch formatierten PC.

Der in der 13ten Klasse.

Der Anfang des Referats über Michelangelo.

Daher entschuldige ich, dass hier in den letzten Wochen nichts los war, aber ich hatte eben andere Dinge zu tun. Zum Beispiel mich wieder über ein Betriebssystem aufregen, oder mich mit Wahrscheinlichkeiten in der Schule rumzuschlagen. Vielleicht kann ich bald die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass das Internet beim ersten Mal installieren, direkt funktioniert.

Nunja, nicht schwer ist alten Gewohnheiten zu folgen. Und genau deshalb gibt es heute wieder einmal eine Filmrezension. Es ist ja Freitag und da muss das.

Reeker

Reeker wurde geschaut. Ein Horror-Film! Das klingt irgendwie nach Spaß.

Fünf Studenten machen sich in einer Fahrgemeinschaft auf, eine Rave-Party in der Wüste zu feiern. Aber irgendwo in der Wüste geht ihnen das Benzin aus. Wie es der Zufall so will, ist gerade dort eine Raststätte, aber natürlich menschenleer, so dass sie gezwungenermaßen eine Nacht dort zu verweilen. Auch das Motal ist leer und ihre Handys funtkionieren nicht. Auch Radio und Fernsehen sind tot. Während der Nacht geschehen unheimliche Ereignisse. Die Studenten verschwinden nach und nach. Der eine wird vom Dach geholt, die Andere in die Toilette gezogen und noch einer wird auch irgendwie umgebracht.

Es bleiben zwei übrig, der eine ist blind, die andere ist eine Frau. Zusammen versuchen sie noch ein wenig gegen dieses seltsame Wesen, welches alle vernichtet anzukämpfen, aber es ist für den Blinden schlecht gelaufen. Er bekommt den Bohrmaschienenarm des Wesens, direkt in den Kopf, lebt aber noch weiter.

Die Frau packt ihn in ihr Auto, welches wieder Benzin hat. (kommt aus einem Wohnwagen, dessen Besitzer auch umgebracht wurde) Und sie fährt los, und quetscht das Wesen ein. Dann meint sie es sei tot. Ist es aber nicht. Und sitzt plötzlichen auf dem Dach des Wagens. Der Blinde erholt sich und zitiert Aristoteles. Die Frau macht mit ihrem Auto eine Rolle. Das Wesen ist weg. Die Frau und der Blinde überleben. Allerdings hat sich das ganze wohl in deren Fantasie abgespielt, weil am Ende des Films irgendwie nur eine Autochrash-Szene zu sehen ist.

So, das war der Film. Genau langweilig wie ich es beschrieben habe, war er leider auch. Das einzige lustige ist, wo ein Typ gegen eine Fensterscheibe springt und es nicht schafft. Ja, das war ein sehr sehr komischer Moment.

Schade eigentlich, weil der Anfang sehr geschockt hat. Naja die ersten 3 Minuten kann man sich also angucken, den Rest eher weniger. Meine Wertung: 2 von 10.

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1 Kommentar

  • 1.
    Theresa
    schrieb am 9th September 2006 um 15:16 :

    “Es bleiben zwei übrig, der eine ist blind, die andere ist eine Frau.”

    -> was sagt man dazu?

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