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Ich kann mich zwischen Besonnenheit und Gelassenheit, zwischen dem vernunftgeprägten Anteil und dem aus innerer Ruhe bestehenden Zustand noch gar nicht entscheiden. Früher hätte ich mich auch als unerschütterlich, als monolithischen Block bezeichnet. Heute scheint mir die gelassene Lust des Epikur keineswegs das höchste Lebensziel zu sein. Kann ich mich von äußeren Einflüssen überhaupt so befreien, daß sie mich nicht und nie mehr erschüttern? Und ist das Streben nach Unerschütterlichkeit nicht schon eine gänzlich unerwünschte Unruhe?
Nun sagen die Neupyrrhoneer, die Unerschütterlichkeit folge wie ein Schatten, wenn man sich des Urteilens enthalte.
Wie schön also, wenn einem die Seelenruhe zufällt, rein zufällig. Die innere Ruhe ist nun aber keineswegs mit Trägheit zu verwechseln, sondern aus ihr erwachsen gerade besonnene Tätigkeiten.

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24. März 2011 | Allgemein

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