Kommunizieren

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Mir platzen die Trommelfelle, wenn Herr oder Frau Klugschwafel wieder etwas realisiert hat. Das Fernsehen bietet ihnen eine Plattform, die Zeitschriften sind voll von Realisierern. Ja, was zum Teufel haben sie denn wieder verwirklicht? Laufen so viele Leute herum, die ihre Pläne in die Tat umsetzen? Oder sind es die Zeitgeistmacker und Zeitstromgören, die im Englischunterricht nicht aufgepaßt haben. Ich werde sie alle in Zukunft bitten, mir den Satz zu übersetzen: I realize something. Verstehen Sie mich? Haben Sie das jetzt kommuniziert?

Es sind die kleinen Dinge

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Es sind die kleinen Dinge im Leben, die den Tag schöner werden lassen. Manchmal findet man fünf Euro auf der Straße. Ein anderes Mal bekommt man nach dem Tanken noch einen Gutschein für einen Hamburger. Ab und zu steckt die Bäckereifachfrau einem kostenlos ein Brötchen zu. Oder man macht einfach irgendwo ein Schnäppchen.

Dann gibt es auch noch so Momente, da erhält man nichts. Keinen Gegenstand, Gutschein oder Geld. Da passiert einfach etwas, was einen glücklich stimmt.

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Musik ersetzt Gespräche

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Als ich gestern Nacht mit dem Bus nach Hause gefahren bin, bin ich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung an solchen Orten nachgegangen: Leute beobachten.

Zuerst war mein Augenmerk auf einen Mann gerichtet, der sich pausenlos fragte, was er bloß falsch gemacht hätte. Er schüttelte immerzu den Kopf, bis er irgendwann friedlich einschlief. Ich habe über den Mann nicht länger nachdenken können, obwohl ich mich gerade wieder frage, was er wohl so falsch gemacht hat, weil sich zwei Jugendliche gegenüber platzierten.

Das Alter kann man kaum bestimmen. Auch so ein Phänomen. Die Jugendlichen sehen alle irgendwie gleich aus. Eben so Jugendalter.

Es war sichtlich erkennbar, dass sie sich näher standen, weil sie brav Händchen hielten. Ich bin von Freund und Freundin ausgegangen.

Die Fahrt dauerte circa 15 Minuten. Vorweg: Der Mann vom Anfang hat mehr zu sagen gehabt als diese beiden.

Kein Wort. Kaum Platz genommen, fummelten sie sich ihre Lautsprecher in die Ohren und hörten Musik. So hörte ich eine Ballade gemischt mit lauter Rock-Musik.

Ab und zu blickte ich in die apathischen Gesichter der jungen Menschen und fragte mich: Sprechen die eigentlich gar nicht mehr miteinander?

Denn selbiges Phänomen stellt man auch in der Fußgängerzone fest. Da gehen drei Mädchen nebeneinander shoppen und hören alle unterschiedliche Musik. Sind Gespräche irgendwie out?

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