Licht aus Spot an für MC Winkel

“Licht aus Spot an”, diesen Spruch, dieses Erlebnis, hatte Herr Winkel schon oft in seinem Leben. Früher als Alleinunterhalter in vielen Bars und kleinen Clubs. Später eroberte er mit Büro am Strand die Charts und brachte tausende Teenager zur Extase. Man feiert ihn, weil er so nahbar ist. Viele seiner Fans kennen ihn seitdem er das erste Wort in seinen Weblog getippt hat. Sein Fangemeinschaft vergrößerte sich mit dem ersten Video. Selbst viele Prominente befanden sich zu diese Zeit schon unter seinen Anhängern.

Dann die erste veröffentlichte Single. Jeder wollte sie und jeder bekam sie. Ein Leben bestimmt aus Musik und Entertainment. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die großen der Film- und Musikbranche anklopften.

Sein eigenen Plattenlabel boomt und die Künstler, die bei ihm unter Vertrag stehen sind allesamt höchst erfolgreich. Die Auftritte in diversen Talkshows haben auch dem letzten Zweifler gezeigt, dass dieser charismatische Mann kein bloßer Poser, kein Wanker ist. Er ist sich seit seinem ersten öffentlichen Auftritt treu geblieben und dafür lieben ihn seine Fans. Seitdem er sich ab und zu mal bei den HSV-Profis zeigt gewinnen diese regelmäßig die Meisterschaft und andere Pokale. Alles was MC Winkel anfasst wird zu Gold.

Aber auch ein solch gefeierter und berühmter Mensch hat einen Traum. Diesen kann man sich nicht mit Geld kaufen und auch nicht mit all den Grammys oder Echos, die er während seiner brillianten Karriere bekommen hat, bezahlen. Eine Sendung moderieren, die über die Jahre an Wert verloren hat. Sie mit neuem, frischen Wind wiederbeleben. Die Quote wieder in die zig Millionen führen, war sein Ziel.

Nun steht er hinter der Bühne von „Wetten, dass..”. In einem weißen Anzug und schwarzer Krawatte. Alles sitzt perfekt. In wenigen Minuten ist der Spot auf ihn gerichtet. Der Mann der neuen Holstenkampagne scheint ein wenig nervös, aber konzentriert. Es wird seine erste Show als Moderator dieser ruhmreichen Sendung. Damit erfüllt sich ein Lebenstraum für Herrn Winkel.

Herr Winkel, ich möchte Sie gar nicht lange in ihrer Konzentration stören. Deshalb stelle ich Ihnen nur eine Frage: Wenn Sie auf Ihre lange Karriere im Rampenlicht dieser Welt zurückschauen, was war ihr schönstes, skurrilstes oder angsteinflößendes Erlebnis?

MC Winkel:

Da gibt es zu jedem Adjektiv eine Antwort: das schönste Erlebnis war das Exklusiv-Interview mit Barack Obama, nach der gewonnenen US-Präsidentschaftswahl Ende 2008. Ich erinnere mich noch genau, als er mir in meiner Late-Night-Show gestand, dass whudat.de immer schon die Quelle all seiner Inspirationen gewesen ist. Das Skurrilste war wohl Uli Hoeneß’ Geständnis 2011, als er bekanntgab, eigentlich Helga Feddersen zu sein und erst nach der Geschlechtsumwandlung ein böser Mensch wurde. Und die angsteinflößendste Tatsache ist eigentlich, dass ich heute immer noch so aussehe wie 25; muss am Holsten liegen!

Ich danke MC Winkel dafür, dass er als erster Mensch für ein solch visionäres Gespräch bereit war. Und meiner Urgroßmutter, die mir die Glaskugel vermacht hat, ohne die das niemals möglich gewesen wäre.





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