Mord im Pfarrhaus

Mord im Pfarrhaus

1963: Eine junge, schwangere Frau (Rosie Jones) sitzt in einem Abteil eines Zuges und will offenkundig verreisen. Doch sie verbirgt ein Geheimnis, welches sich in ihrem Koffer finden lässt. Zwei Leichen. Ihr Mann und die Geliebte, welche von Rosie zerstückelt wurden, werden von dem Schaffner gefunden. Das Urteil für die junge Frau: Sie muss in eine geschlossene Anstalt, bis man ihr zugesteht wieder fähig zu sein, alleine leben zu können.

Heute: Die Familie Goodfellow lebt in der idyllischen englischen Kleinstadt Little Wallop. Das Familienoberhaupt Reverend Walter ist ein begriffsstutzige und schusseliger Mann, der seine Frau Gloria und seine Kinder Holly und Petey. Allerdings passieren hinter seinem Rücken, aber auch davor, nur merkt er nichts davon, seltsame Dinge.

Seine Frau geht stets zum einlochen, also zum Golfen und ist nichts abgeneigt von ihrem Lehrer Lance. Holly hat jeden Tag einen neuen Freund und Walter scheint dies zu erdulden.

Petey, der Jüngste, wird von den anderen Kindern aus der Schule immerzu geärgert.

Doch Walter ist zu vergesslich, um ihm zu helfen. Doch die Rettung ist nahe, eine neue Haushälterin, namens Grace.

Die nette, alte Dame ist auf ihre Art und Weise eine große Bereicherung für die Familie.

Walter schreibt interessante Reden, Gloria denkt über ihr Verhalten nach, Holly kocht und Petey wird nicht mehr geärgert.

Aber wieso ändert sich das ganze so schlagartig?….

Ein schöner, runder Film, der viele Lacher liefert. Wenn man den englischen Humor mag, dann ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert.

Maggie Smith ist richtig gut. Die Dialoge sind meist sehr gut gelungen, wenn auch manche ein wenig gekünstelt wirken. Dennoch gibt es immer etwas zu lachen und wenn es nicht Maggie macht, dann Rowan Atkinson, der diese Begriffsstutzigkeit perfekt mimt.

Die Geschichte an sich ist zwar rund, aber nicht überdurchschnittlich gut gelungen. Die Story verfolgt ihr Ziel, ist aber vorhersehbar und stellenweise auch nicht ganz korrekt, wobei die Komik keinen Abbruch findet, und das ist ja entscheidend an einer schwarzen Komödie.

Meine Bewertung: 6,5 -7 von 10

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