Weihnachtszeit

21. Dezember 2007

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„Wieso kann nicht immer Weihnachten sein“, fragte mich heute einer der Schüler und schaute mich dabei erwartungsvoll an, dass ich ihm eine zufriedenstellende Antwort gebe. „Weil es im Sommer nicht so schnell dunkel wird und dann die Lichter keine Wirkung hätten“, antwortete ich und ging nachdenklich in meine Pause.

Düfte, Weihnachtsmärkte, Buntes Treiben, Plätzchen,. Kälte, Schnee, Kaminabende, Geschichten, Lichter, Glühwein, Glück, Gemütlichkeit, Beisammensein. So vieles fällt einem ein, wenn man an die besinnliche Adventszeit denkt. Eine anhaltende Fröhlichkeit ist bei denen fest zu stellen, die nicht in Hektik geraten, die nicht wie wahnsinnig in die Läden laufen, weil Geschenke gekauft werden müssen. Die besinnliche Adventszeit ist eine Zeit, an der man umso mehr an seine Lieben denkt. Was man ihnen schenken könnte, was sie interessiert, was sie mögen.

Für Familien ist es eine intensive Zeit, weil man zusammen etwas vorbereitet, Plätzchen backt, auf den Weihnachtsmärkten auf und ab schlendert und mehr Zeit als gewöhnlich miteinander verbringt.

Die Weihnachtstage stellen dann den krönenden Abschluß dieser wunderbaren Zeit dar. Man isst leckere Dinge, man unterhält sich, lacht und ist vergnügt. Eine fast unbeschreibliche Stimmung ist es, wenn an Heiligabend die Geschenke auf dem Tisch vor dem hell leuchtenden Tannenbaum ausgebreitet sind, die große Krippe aufgebaut ist und es herrlich duftet.

Eine Stimmung, die man wirklich am liebsten das ganze Jahr spüren möchte.

Heute war der letzte Arbeitstag. Der Satz „Tschüß! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!“ fiel oft. Wenn man sich im nächsten Jahr wieder sieht hängt man die Weihnachtsdekoration ab. Räumt sie in die Schränke und freut sich auf das nächste Mal. Leider räumt man damit auch die Stimmung wieder ein und verfolgt eine andere. Eine Alltägliche.

Schade, dass nicht immer Weihnachten ist.

¬ geschrieben von Benedikt in Gedanken