Vorratsdatenspeicherung stellt mich vor ein großes Problem

12. November 2007

Bisher habe ich immer meine Passwörter und meine Kreditkartennummer an meine Freunde, Bekannten und Geschäftskollegen geschickt. Als Arno Nym habe ich böse Gästebüchereinträge geschrieben. Dem Pizzabäcker habe ich telefonisch immer Drohungen zukommen lassen und Schutzgeld erpresst. Dahin ist meine tolle Einnahmequelle. Eine gekochte Pizza bekomme ich nun wohl auch nicht mehr. Er war immer sehr verwirrt danach und mir wurde sie noch nie zugestellt. Jetzt habe ich das Problem, dass er bei Schäuble anrufen kann und meine Adresse herausfinden kann.

Alles vorbei, die Vorratsdatenspeicherung ist Schuld.

Vielleicht breche ich mal in den Datenspeicher ein und lese mir mal die E-Mails meiner Freunde durch. Das ist bestimmt interessant. Oder ich rufe täglich beim Amt an und frage, welcher Mensch da gerade meinen Blog liest. Vielleicht will ich ja nicht, dass er hier alles über mich erfahren kann. Er könnte ja auf die Idee kommen mich zu besuchen, anzurufen oder gar einen Kommentar zu hinterlassen.

Ich nenne mich im Internet jetzt Karl Aschnikov und schicke wieder Briefe. Aber ohne Absender!

¬ geschrieben von Benedikt in Gedanken

Ähnliche Beiträge: Problemlöser  |  Feed funktioniert wieder  |  Fremdkörper  |  

« Datenschutz

Deutschland braucht wieder einen König » 




Hinterlasse einen Kommentar