Was man aus fünf Tagen Blogpause lernen kann

29. September 2007

Zunächst einmal fällt mir auf, dass ich das Bloggen nicht sehr vermisst habe. Natürlich guckt man flüchtig auf die Statistik und stellt fest, dass zwei Leser weniger da sind, dafür vier mehr Suchanfragen reingekommen sind. Das ist mir aber recht unwichtig.

Schöner war es zu sehen, wie 11 körperbehinderte Kinder freudig den Stars des SV Werder Bremen hinterher laufen und nach Autogrammen fragen. Es ist unwichtig, ob irgendein Journalist irgendeinem Typen von der ddp irgendwas schreibt und das dann auch noch 50 mal in etlichen Blogs kommentiert wird.

Schön war der Blick aus dem sechsten Stock der Jugendherberge am Weserufer auf die ruhige Weser und auf die Becks Brauerei dahinter. Die Tage in Bremen mit ihren Erlebnissen waren wichtig.

Das Motto “Einige Menschen haben Gedanken und die schreiben sie dann auf”, werde ich mal wieder öfter zu Rate ziehen, wenn ich Beiträge schreibe. Persönlich geschriebene Blogs sind interessant. Die 100 neuesten Artikel von den sogenannten Topbloggern habe ich mit einem Klick ins Nirvana geschickt. Die neuen Einträge von Jeriko und Julie sind nett und witzig. Sowas liest man gerne und dafür sollte man sich Zeit nehmen.

Was interessieren mich irgendwelche Karten, wo man sehen kann wer wo mit wem irgendwie über irgendwen verbunden ist. Egal, ich blogge in Zukunft nur noch nach dem Stil: “Ich hab ‘n Gedanken und schreibe ihn auf, auch wenn der Gedanke vielleicht unsinnig ist oder nicht dem Mainstream gefällt”.


Ein Kommentar zu ‘Was man aus fünf Tagen Blogpause lernen kann’

  1. Lordy sagte am 30. September 2007 um 17:49 Uhr:

    Und du hast Recht.

    Genau sowas wollen die Leute lesen ;)

    Bin da ganz deiner Meinung ^.^

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