Wo bleibt sie denn?

Ich habe zu einem bestimmtem Zeitpunkt immer großartige Ideen. Sei es, dass ich etwas vollkommen neues im Internet zu kreieren gedenke, um dann später Millionär zu sein, oder etwas in der hochauflösenden Welt herstellen möchte. Immer habe ich eine geniale Idee, die ich bedauerlicher Weise nicht umsetzen kann, weil sie zu einem falschen Zeitpunkt kommt.

Dieses Phänomenen will sich noch so gar nicht einstellen. Daher frage ich mich, wo sie denn bleibt, die gewinnbringende Idee.

Es ist seit diversen Jahren dasselbe Spiel. Die Ferien neigen sich dem Ende zu und eigentlich müsste man sich wieder auf die anstehende Arbeit konzentrieren. Früher war es die Schule, nun ist es die große Universität. Eigentlich freue ich mich auch immer darauf, weil man ja auch mal wieder weitermachen möchte. Schließlich geht man da ja nicht zum Spaß hin.



Wenn etwas in den Ferien zu erledigen war, wurde es prompt am Anfang getan, um dann genug Zeit für viele andere lustige Dinge zu haben. Hatte ich auch. Die Semesterferien wurden bisher perfekt genutzt. Es nur so, dass immer kurz vorm Toreschluss erst die richtig gute Idee kommt, die dann, dank Zeitmangels, nie umgesetzt werden konnte. Ein Pizzabackautomat wurde mittlerweile sogar erfunden. Was hätte ich schon im Geld schwimmen können.

Doch dieses Mal ist es anders. Sie bleibt einfach aus. Im hintersten Eckchen meines Gehirns geistern zwar wieder ein paar Pläne herum, aber nichts definitives.

Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nicht krank war. Das klingt vielleicht komisch, aber die besten Einfälle habe ich liegender Weise. Doch verzichte ich gerne auf die Krankheit.

Meine Hoffnung konzentriert sich nun voll und ganz auf die kommende Lernphase. Ab Montag werde ich da wieder sitzen. Alleine in dem großen Lesesaal der Uni. Vor mir unzählige Bücher und wilde Notizen.

Ich denke, dass das die perfekte Inspirationsquelle sein wird. Also! Entweder habe ich nächste Woche ein ähnlich guten Einfall, wie mein Pfannkuchenhaus, oder ich habe irgendetwas falsch gemacht.

Am: 3. Oktober 2009 in Gedankensplitter






 Hinterlasse einen Kommentar